Krise: THQ-Chef verdient nur noch 359.250 US-Dollar

Bei THQ verlieren 240 Angestellte ihren Job und THQ-Chef Brian Farell die Hälfte seines Gehalts. Mit diesen Maßnahmen reagiert der Publisher auf die Krise. Auch der Ausschluss von der Nasdaq droht.

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Brian Farrell, THQ
Brian Farrell, THQ (Bild: Brendan McDermid / Reuters)

Schon seit längerem steckt der Publisher THQ aus dem kalifornischen Agoura Hills in finanziellen Schwierigkeiten. Erst vor wenigen Tagen mussten 14 Mitarbeiter der Niederlassung in Australien gehen, die japanische Filiale wurde ganz geschlossen. Jetzt verlieren weitere 240 Angestellte ihren Job, wie THQ mitteilt, überwiegend im administrativen Bereich. Gleichzeitig verzichtet der langjährige Chef Brian Farrell ab sofort für zunächst ein Jahr auf die Hälfte seines Gehalts: Er bekommt in den nächsten Monaten nur noch 359.250 US-Dollar. Farrell wurde in den letzten Tagen unter anderem in Foren vorgeworfen, planlos auf die Krise zu reagieren - offenbar von frustrierten Mitarbeitern. Das Unternehmen rechnet durch die Entlassungen mit Zusatzkosten in Höhe von elf Millionen US-Dollar, davon acht Millionen US-Dollar für Abfindungen.

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Wie ernst die Lage ist, zeigt auch eine Warnung der US-Technologiebörse Nasdaq: Wenn der Aktienkurs von THQ bis Mitte des Jahres nicht mindestens an zehn aufeinanderfolgenden Tagen die Marke von einem US-Dollar hält, droht das Delisting. Derzeit liegt der Kurs bei 0,72 US-Dollar - rund 7,5 Prozent höher als vor Bekanntgabe der Maßnahmen.

Der Publisher will unter anderem mit einer Fokussierung auf lukrative Hardcore-Games auf die Probleme reagieren und sein Geschäft mit Spielen auf Basis von lizenzierten Jugendmarken einstellen.

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