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Kriminalität: Zwei Angeklagte nach Hack der US-Börsenaufsicht

Über eine Sicherheitslücke und Phishing sollen Hacker an unveröffentlichte Dokumente der US-Börsenaufsicht gelangt sein. Händler sollen mit den Insiderinformationen über vier Millionen US-Dollar verdient haben. Gegen die Hacker wurde nun Anklage erhoben.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Insiderinformationen haben Hacker viel Geld verdient.
Mit Insiderinformationen haben Hacker viel Geld verdient. (Bild: AhmadArdity/Pixabay)

Mit Phishing-E-Mails und durch eine Sicherheitslücke sollen zwei ukrainische Hacker Zugang zu bis dato unveröffentlichten Dokumenten der US-Börsenaufsicht United States Securities and Exchange Commission (SEC) verschafft haben. Anschließend sollen sie diese an Börsenhändler in den USA, der Ukraine und Russland weitergegeben haben. Durch den Wissensvorsprung soll dieses Netzwerk aus Hackern und Händlern mit Börsengeschäften über vier Millionen US-Dollar Gewinn gemacht haben. Die Staatsanwaltschaft New Jersey veröffentlichte die Anschuldigungen am 15. Januar. Die Angriffe sollen zwischen Mai und Oktober 2016 stattgefunden haben. Zuerst hatte Reuters berichtet.

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Die Hacker sollen laut der Staatsanwaltschaft SEC-Mitarbeitern Phishing-E-Mails gesendet haben, die vermeintlich von ihren Kollegen stammten. Mit diesen fragten sie Dokumente an oder verschickten Schadsoftware. Über eine Sicherheitslücke sollen sie sich Zugang zu testweise abgegebenen Reporten und Geschäftsberichten verschafft haben. Unternehmen führen solche Test-Abgaben zum Teil mit echten Dokumenten durch, die vertrauliche Informationen enthalten können. Die Sicherheitslücke sei bereits im Mai 2016 entdeckt und geschlossen worden, gab ein Vertreter der US-Börsenaufsicht bekannt.

Die beiden Männer hätten die über ihre Angriffe erlangten Dokumente an sechs Personen aus Kalifornien, der Ukraine und Russland sowie an zwei Firmen weitergegeben. Unter den Dokumenten waren laut der US-Börsenaufsicht auch 157 Berichte über Geschäftsergebnisse von Unternehmen. Den Händlern wird vorgeworfen, mit diesen Informationen insgesamt 4,14 Millionen US-Dollar Gewinn auf illegale Weise erwirtschaftet zu haben. Ein Teil des Gewinns sei dabei zurück an die Hacker geflossen.

Sie werden Computerbetrug, Netzbetrug und Verschwörung vorgeworfen. Die beiden befinden sich auf freiem Fuß; sollten sie verhaftet und verurteilt werden, dürfte sie eine langjährige Gefängnisstrafe erwarten.

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