Kriminalität: Lkw-Käufer verliert 22 000 Euro an Internet-Betrüger

Die Polizei warnt vor Betrügern, die gefälschte Fahrzeug-Inserate im Internet schalten und sich den Kaufpreis vorab überweisen lassen wollen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Ob das online angebotene Fahrzeug auch wirklich offline existiert?
Ob das online angebotene Fahrzeug auch wirklich offline existiert? (Bild: mohamed hassan/Pixabay)

Die Polizei an der Mecklenburgischen Seenplatte warnt vor betrügerischen Fahrzeugverkäufen im Internet. Anlass sind zwei Fälle innerhalb weniger Tage in der Region Stavenhagen, wie eine Polizeisprecherin am 21. Februar in Neubrandenburg sagte. In den Fällen waren Interessenten über die gleiche Plattform auf einen Lkw und einen Traktor aufmerksam geworden, die - wie sich dann herausstellte - bei der Firma aber gar nicht standen. Zuletzt hatte ein 43-jähriger Mann aus Polen dort den Lkw abholen wollen und dabei knapp 22.000 Euro verloren.

Stellenmarkt
  1. Information Security Manager ADC Locations (m/w / diverse)
    Continental AG, Lindau
  2. Professional IT Service Mitarbeiter (m/w/d)
    Applied Security GmbH, Großwallstadt, Home-Office
Detailsuche

Der Käufer hatte die Zugmaschine der Marke Volvo für 21.800 Euro im Internet gesehen, mit dem angeblichen Verkäufer telefonisch Kontakt aufgenommen und anschließend den Kaufpreis von 21.800 Euro auf das Konto des vorgeblichen Verkäufers überwiesen. Erst danach sei er am 18. Februar aus Polen nach Stavenhagen gefahren, wo bei dem betreffenden Händler aber solch ein Fahrzeug nie existierte und auch nicht als Anzeige aufgegeben worden war. Daraufhin erstattete der Mann Anzeige.

Betrugsversuch mit Traktor-Inserat

Erst kurz zuvor hatte einen Traktorkäufer sein Misstrauen beim Traktorkauf auf der gleichen Internetseite vor dem Verlust von etwa 100.000 Euro bewahrt. Am Telefon tauschten Käufer und Verkäufer ihre Kontaktdaten aus und vereinbarten den Kauf. Anschließend erhielt der 60-Jährige Käufer eine Rechnung und sollte eine Anzahlung von 95.000 Euro für den 115.000 Euro teuren Traktor überweisen.

Der Mann hatte den Ackerschlepper aber vorher im Original sehen wollen und war zu der Firma in Stavenhagen gefahren. Dort flog der Schwindel auf, der Mann erstattete Anzeige. Ein Schaden sei nicht entstanden, erklärte die Polizei.

Golem Karrierewelt
  1. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    01.-03.08.2022, virtuell
  2. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    30.05.-03.06.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Kriminalkommissariatsaußenstelle in Malchin hat in beiden Fällen Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei warnt potentielle Käufer jedoch eindringlich vor der Masche. Betroffene sollen die Polizei alarmieren. Im vergangenen Jahr warnte die Verbraucherzentrale vor einer ähnlichen Masche, bei der Betrüger gefälschte Ferienwohnungsanzeigen im Internet schalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


6502 23. Feb 2022

Doch: der Verkäufer ist der Dumme, wenn der Käufer mit Falschgeld bezahlt hat. Wie...

Oktavian 23. Feb 2022

Ja, wobei man das bei der Bank auch problemlos für einen Tag anheben lassen kann.

bike4energy 23. Feb 2022

Wer geht denn noch mit 100.000 Euro Bargeld los um ein LKW zu kaufen? Oder überweist das...

minnime 23. Feb 2022

So schaut's aus, man muss sich vor Augen halten, dass Betrüger das quasi beruflich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Optibike
E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro

Das E-Bike Optibike R22 Everest setzt mit seinen zwei Akkus auf Reichweite.

Optibike: E-Bike mit 480 km Reichweite kostet 17.000 Euro
Artikel
  1. Krypto-Kriminalität: Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin
    Krypto-Kriminalität
    Behörden fahnden nach Onecoin-Betrügerin

    Deutsche und internationale Behörden suchen nach den Hintermännern und -frauen von Onecoin. Der Schaden durch Betrug mit der vermeintlichen Kryptowährung geht in die Milliarden.

  2. Hassrede: Bayern will soziale Netzwerke bestrafen
    Hassrede
    Bayern will soziale Netzwerke bestrafen

    Der bayrische Justizminister fordert, bei der Verbreitung von Hassrede auch die Betreiber von sozialen Medien stärker zur Verantwortung zu ziehen.

  3. Prehistoric Planet: Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!
    Prehistoric Planet
    Danke, Apple, für so grandiose Dinosaurier!

    Musik von Hans Zimmer, dazu David Attenborough als Sprecher: Apples Prehistoric Planet hat einen Kindheitstraum zum Leben erweckt.
    Ein IMHO von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung 870 QVO 1 TB 79€ • Prime Video: Filme leihen für 0,99€ • Alternate (u. a. Recaro Rae Essential 429€) • Gigabyte RTX 3080 12 GB ab 1.024€ • Mindstar (u. a. AMD Ryzen 5 5600 179€, Palit RTX 3070 GamingPro 669€) • SanDisk Ultra microSDXC 256 GB ab 14,99€ • Sackboy 19,99€ [Werbung]
    •  /