Kriminalität: Anlagebetrüger sollen 500 Millionen Euro erbeutet haben

Der Polizei ist ein Schlag gegen Anlagebetrüger gelungen. Allein in Deutschland kann ihnen ein Schaden über 15 Millionen Euro nachgewiesen werden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Ein Polizist in Uniform.
Ein Polizist in Uniform. (Bild: planet_fox/Pixabay)

Ermittlern ist ein Schlag gegen international agierende Online-Anlagebetrüger gelungen. In Bulgarien, den Niederlanden, der Ukraine und Zypern wurden mehrere Objekte wegen des Verdachts des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges durchsucht sowie Zeugen vernommen, teilte die Polizei Braunschweig am 10. Oktober mit. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.

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Seit fast zwei Jahren liefen demnach Ermittlungsverfahren gegen mehrere Beschuldigte. Diese sollen über verschiedene Internetplattformen vermeintliche Geschäfte mit Finanztransaktionen im Bereich sogenannter Differenzkontrakte (Contract for Difference, kurz: CFD) angeboten haben. Dabei wurde allein in Deutschland bislang ein Vermögensschaden von etwa 15 Millionen Euro nachgewiesen. Schätzungen zufolge dürfte sich der Gesamtschaden auf mindestens 500 Millionen Euro belaufen.

Hunderte Server beschlagnahmt

An der Aktion beteiligt waren Ermittler der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig und Rostock sowie ausländische Spezialkräfte. Sie handelten im Auftrag der jeweiligen Zentralstellen Internet und Computerkriminalität der Staatsanwaltschaften Göttingen und Rostock in Zusammenarbeit mit Eurojust und Europol.

Mehr als 100 Einsatzkräfte waren an den Durchsuchungen am 6. Oktober beteiligt. Die Ermittler beschlagnahmten zahlreiche Computer, Laptops, Handys und weitere Speichermedien sowie Daten und Unterlagen. Etliche Konten der Beschuldigten wurden eingefroren. Die Ermittler sperrten zeitgleich mehrere vermeintliche Handelsplattformen und beschlagnahmten einige hundert Server.

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Der hohe Grad der Organisation und Professionalisierung der Beschuldigten zeige, welche Bedrohung Cyberkriminalität mittlerweile für unsere Sicherheit darstelle, sagte Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (CDU).

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Engel 12. Okt 2021

Leicht zu beantworten. Die Polizei muss um 6 Uhr in der Früh die Türe von...

Plumpaquatsch 11. Okt 2021

Und du denkst, die Ermittlungen sind wegen den 250 Euro Delikten aufgenommen worden? Oder...

derdiedas 11. Okt 2021

Übliche Strafe 6 Monate bis 4 Jahre, davon ein Teil auf Bewährung und bei guter Führung...

Roman123 11. Okt 2021

Die Grenze zwischen legalem Geschäft und Betrug ist bei solchen nach dem...



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