Kriegswirtschaft: Trump befiehlt GM die Herstellung von Beatmungsgeräten

General Motors soll auf Anordnung der US-Regierung Beatmungsgeräte herstellen, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie in den USA zu mildern.

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Notfallbeatmungsgerät Medumat Standard
Notfallbeatmungsgerät Medumat Standard (Bild: Florian Thillmann/CC-BY-SA 3.0)

US-Präsident Trump hat im Rahmen des Defense Production Act aus den 1950er Jahren General Motors dazu verpflichtet, bei der Produktion von Beatmungsgeräten zu helfen. Der Autohersteller hat keine Medizinsparte.

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Trump teilte mit, das er Unternehmen dazu verpflichte, Aufträge der Regierung zur Produktion der dringend benötigten medizinischen Geräte "anzunehmen, auszuführen und zu priorisieren". Vollkommen unwillig scheint General Motors nicht zu sein. GM-Chefin Mary Barra hatte schon lange vorher angekündigt, leere Fabrikräume im Rahmen einer Art Mobilmachung umzuwidmen.

Der Wirtschaftswissenschaftler Peter Navarro, der derzeit als Handelsberater des Präsidenten tätig ist, muss die Durchsetzung des Defense Production Act überwachen.

US-Autobauer Ford hat angekündigt, mit 3M und General Electric zusammenzuarbeiten, um Beatmungsgeräte und Masken herzustellen, die derzeit knapp sind.

Dass die Umsetzung des Plans nicht so leicht wird, hat der Chef des Medizintechnik-Herstellers Dräger angedeutet. In einem Interview mit dem Magazin Der Spiegel sagte Stefan Dräger: "Es bringt nichts, brachliegende Kapazitäten in der Fertigung jetzt für Beatmungshilfen einzusetzen. Am Wochenende habe ich mit Daimler gesprochen, die möchten auch helfen. Aber so einfach ist es leider nicht. Wir können ja auch keine Autos bauen."

Die bisherigen Versuche von Regierungen, Industrien auf eine Kriegswirtschaft umzustellen, hatten andere Ziele. So fertigten Autohersteller beispielsweise Flugzeugmotoren, leichte Panzer und Lastkraftwagen - also nichts grundsätzlich Artfremdes.

Passend dazu teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit, dass es mit seinen 3D-Druckern Teile für die medizinische Schutzausrüstung produzieren könne. Die leistungsfähigsten Drucker im DLR könnten bis zu zehn Schutzmasken oder 15 Ventile für Beatmungsgeräte pro Tag herstellen. Durch eine Vernetzung der Institute und Einrichtungen sei es möglich, größere Mengen zu produzieren.

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schnedan 31. Mär 2020

"Ein Beatmungsgerät das in 10% der Fälle nicht richtig funktioniert ist besser als gar...

Garius 30. Mär 2020

Da muss man allerdings dazu sagen, das die Umfrage von 21. - 23. durchgeführt würde. Da...

gaym0r 30. Mär 2020

Also schwere Fälle 3-6 Wochen. Inwiefern widerspricht das den genannten 4-5 Wochen?

MeinSenf 30. Mär 2020

Ja.

Garrona 29. Mär 2020

Das Problem ist ja - normalerweise braucht jemand 3-4 Tage ein Beatmungsgerät. Mit Corona...


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