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(Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Kreuzberg: Aktivisten besetzten Google-Campus in Berlin

Im Herbst 2018 will Google seinen Campus im Berliner Bezirk Kreuzberg eröffnen. Die Räumlichkeiten im ehemaligen Umspannwerk sind heute von Aktivisten besetzt worden, die dies verhindern wollen. Mittlerweile hat die Polizei die Versammlung beendet und das Gebäude geräumt.

Eine Gruppe von Aktivisten hat das Umspannwerk in Berlin-Kreuzberg besetzt, in dem Google seinen Campus in der Bundeshauptstadt eröffnen will. Die Gruppe wollte damit gegen die im Zuge der Gentrifizierung steigenden Mieten protestieren und ihren Standpunkt verdeutlichen, dass das alte Gebäude besser genutzt werden solle.

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Unter anderem auf Twitter hat die Gruppe mit dem Namen #besetzen ihre Forderungen erläutert: Google solle sich sofort und unwiderruflich aus dem Projekt im Umspannwerk zurückziehen. Außerdem soll am heutigen Tag, dem 7. September 2018, eine Kiezversammlung im Umspannwerk stattfinden, in der das weitere Vorgehen und eine nach Ansicht der Gruppe sinnvolle Nutzung diskutiert werden soll.

Polizei hat Besetzung nach kurzer Zeit beendet

Jüngsten Angaben der Aktivisten zufolge hat die Polizei die Versammlung mittlerweile geräumt, dabei soll es einen Verletzten gegeben haben. Auf dem Twitter-Account der Berliner Polizei gibt es noch keine Angaben zu der Räumung.

Nach Aussage von Ralf Bremer, Unternehmenssprecher von Google für Deutschland, haben die Aktivisten in der Vergangenheit Gesprächsangebote von Google ausgeschlagen. Daher kenne die Gruppe die aktuellen Pläne Googles gar nicht. Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben auf Initiativen zu, um einen Mehrwert für den Kiez zu schaffen.

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Seit der Ankündigung des Google Campus in Berlin sieht sich das Unternehmen Kritik ausgesetzt. Dem Konzern wird vorgeworfen, in der Gegend rund um das Umspannwerk die Mieten steigen zu lassen und Raum zu nutzen, der anderen Projekten in der Nachbarschaft dienen könne.

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