Kreis Kleve: Deutsche Glasfaser versorgt weitere 13.000 Haushalte
Bei drei Förderausschreibungen hat Deutsche Glasfaser den Zuschlag für den geförderten Glasfaserausbau im Kreis Kleve erhalten. Das gab das Unternehmen am 21. Mai 2019 bekannt. Mit über 60 Millionen Euro Fördermitteln vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen sowie einem Eigenanteil der beteiligten Kommunen sollen etwa 1.600 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt werden.
Etwa 13.000 Haushalte und Unternehmen sowie rund 100 Schulen und andere Bildungseinrichtungen werden angeschlossen. Uwe Nickl, Chef von Deutsche Glasfaser, sagte: "Kreisweit haben wir insgesamt etwa 40.000 Glasfaseranschlüsse privatwirtschaftlich realisiert. Weitere 13.000 geförderte Anschlüsse kommen jetzt dazu."
In 15 Kommunen wird der geförderte Glasfasernetzausbau durchgeführt. Im Kreis Kleve Süd startet der Ausbau im Herbst 2019. Es folgen anschließend Kreis Kleve Mitte und Kreis Kleve Nord. Den Anfang im ersten Projektgebiet macht die Gemeinde Wachtendonk.
FTTH für weiße Flecken
Landrat Wolfgang Spreen erklärte, der Breitbandausbau der sogenannten weißen Flecken sei wichtig für 15 Städte und Gemeinden, für die der Kreis den geförderten Ausbau koordiniert.
Seit dem Jahr 2018 sieht sich der Betreiber als FTTH-Anbieter mit den meisten Vertragskunden marktführend in Deutschland.
Deutsche-Glasfaser-Sprecher Dennis Slobodian sagte Golem.de im Januar 2019: "Beobachten wir, dass eine höhere Bandbreite notwendig wird – etwa weil Kunden vermehrt gleichzeitig online sind und höhere Datenvolumen abrufen, führen wir rechtzeitig entsprechende technische Upgrades der Anbindungen durch, welche die garantierte Geschwindigkeit des einzelnen Anschlusses beim Endkunden gewährleisten." Diese Upgrades seien mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand umsetzbar.
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