Abo
  • Services:

Kreditkartenzahlung am Smartphone: Mastercard steigt bei iZettle ein

Der schwedische Square-Klon iZettle will es jedem möglich machen, Kreditkartenzahlungen per Smartphone oder Tablet zu akzeptieren. Mit einer Finanzierung von 25 Millionen Euro sollen nun neue Märkte in Europa erschlossen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Square-Klon erhält 25 Millionen Euro.
Square-Klon erhält 25 Millionen Euro. (Bild: iZettle)

Square zählt zu den spannendsten Startups in den USA: Das Unternehmen erlaubt es jedermann, mit einem Kreditkartenleser am Smartphone Zahlungen per Kreditkarte zu akzeptieren. Den dazu notwendigen Kreditkartenleser verschickt Square kostenlos, berechnet aber bei allen Zahlungen eine Gebühr von 2,75 Prozent. Das Unternehmen hat mittlerweile mehr als 1 Million Nutzer und verarbeitet aktuell Zahlungen von hochgerechnet 6 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Stellenmarkt
  1. medavis GmbH, Karlsruhe
  2. CG Car-Garantie Versicherungs-AG, Deutschland, Freiburg im Breisgau

Der Erfolg hat einige Nachahmer auf den Plan gerufen, darunter auch das schwedische Startup iZettle, das gerade seine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen hat. Zu den Geldgebern, die dem Unternehmen zusammen 25 Millionen Euro zur Verfügung stellen, zählt auch das Kreditkartenunternehmen Mastercard, während der Konkurrent Visa bei Square beteiligt ist. Angeführt wurde die aktuelle Finanzierungsrunde von iZettle von den Risikokapitalgebern Greylock Partners und Northzone.

Während Square derzeit nur in den USA tätig ist, bietet iZettle seinen Dienst in Skandinavien an. Erste Tests in Großbritannien laufen. Das frische Kapital will iZettle nutzen, um seinen Dienst auch in anderen europäischen Ländern anzubieten.

Berechnete iZettle am Anfang neben einer variablen Gebühr von 2,75 Prozent noch zusätzlich 15 Cent pro Transaktion, so folgt es seit Mai 2012 dem rein variablen Modell von Square. Lediglich bei der Bezahlung per American Express fallen 3,75 Prozent an.

Noch kann iZettle nur auf Einladung genutzt werden. Die notwendigen Kreditkartenleser werden aber wie bei Square kostenlos verteilt.

Hierzulande wollen Unternehmen wie Streetpay, Sumup und Payleven aus der Klonwerkstatt Rocket Internet der Samwar-Brüder ein ähnliches Konzept umsetzen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei dell.com

Olivetti 16. Jun 2012

Ja, auf "samwar". Haha, noch besser. Bitte als nächstes in "Samowar" ändern.

seewolf 15. Jun 2012

Gibt es eigentlich auch schon einen Anbieter für electronic cash? Nachtrag: Gerade...


Folgen Sie uns
       


Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test

Bei komplett kabellos arbeitenden Bluetooth-Ohrstöpseln zeigen sich erhebliche Unterschiede. Das perfekte Modell schmerzt nicht im Ohr, lässt sich bequem bedienen und hat einen guten Klang. An das Ideal kommt immerhin ein Teilnehmer heran.

Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Video aufrufen
Nissan Leaf: Wer braucht schon ein Bremspedal?
Nissan Leaf
Wer braucht schon ein Bremspedal?

Wie fährt sich das meistverkaufte Elektroauto? Nissan hat vor wenigen Monaten eine überarbeitete Version des Leaf auf den Markt gebracht. Wir haben es gefahren und festgestellt, dass das Auto fast ohne Bremse auskommt.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta

  1. e-NV200 Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van
  2. Reborn Light Nissan-Autoakkus speisen Straßenlaternen
  3. Elektroauto Nissan will den IMx in Serie bauen

Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
Indiegames-Rundschau
Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

Battletech schickt Spieler in toll inszenierte Strategieschlachten, eine königliche Fantasywelt und Abenteuer im Orient: Unsere Rundschau stellt diesmal besonders spannende Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
  2. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  3. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

PGP/SMIME: Die wichtigsten Fakten zu Efail
PGP/SMIME
Die wichtigsten Fakten zu Efail

Im Zusammenhang mit den Efail genannten Sicherheitslücken bei verschlüsselten E-Mails sind viele missverständliche und widersprüchliche Informationen verbreitet worden. Wir fassen die richtigen Informationen zusammen.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücke in Mailclients E-Mails versenden als potus@whitehouse.gov

    •  /