Abo
  • Services:

Kreditkarten: Number26 wird Betrug mit Standortdaten verhindern

Kreditkartenbetrug ist ein großer Schaden für Kunden und Banken. Das Fintech-Startup Number26 will jetzt mit Standortdaten und Algorithmen gegen die Betrüger vorgehen - auf freiwilliger Basis.

Artikel von veröffentlicht am
In der Number26-App soll sich künftig einstellen lassen, ob der Standort zur Betrugsprävention genutzt werden darf.
In der Number26-App soll sich künftig einstellen lassen, ob der Standort zur Betrugsprävention genutzt werden darf. (Bild: Number26)

Das Fintech-Startup Number26 will mit neuer Technologie den Missbrauch von gestohlenen Kreditkarten und kopierten Datensätzen von Kreditkarten verhindern. Dafür hat das Unternehmen eine Förderung von 700.000 Euro von der Investitionsbank Berlin (IBB) erhalten, um Betrugsprävention auf Basis von Standortdaten durchzuführen. Weil nicht alle Kunden die Datenerhebung wünschen werden, wird das als freiwilliger Opt-in-Dienst angeboten.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen

"Wir sind eine mobile Bank", sagte Christian Rebernik, der Chief Technologie Officer (CTO) von Number26 zu Golem.de "Diesen Vorteil wollen wir nutzen". Kunden der Bank sollen künftig in die Nutzung ihres Standortes einwilligen können, auf Basis der Standortfeststellung können Transaktionen der Kreditkarte dann auf Plausibilität geprüft werden." Der Nutzer bekommt dann eine Push-Nachricht auf seinem Telefon", sagt Rebernik. "Er kann sich dann entscheiden, die Transaktion durchzuführen oder diese ablehnen."

Auch Algorithmen sollen Betrug eindämmen helfen

Zusätzlich zu den Standortdaten sollen Algorithmen das Verhalten der Nutzer analysieren können. Auch das soll der Betrugsprävention dienen, Transaktionen wird automatisch ein Risikowert zugewiesen. Der Vorteil einer Finanz-App liegt darin, dass Nutzer unmittelbar auf entsprechende Nachfragen reagieren können. Es müssen also nicht wegen eines Verdachts alle Kreditkartentransaktionen gesperrt werden, um Missbrauch zu verhindern. Wie genau die Algorithmen lernen sollen, ist noch nicht bekannt.

Die Technologie soll in den kommenden zwei Jahren zur Marktreife entwickelt werden. Dank der Förderung können künftig möglicherweise auch andere Geldhäuser die Technologie nutzen. Banken sind in der Regel gegen den Missbrauch von Kreditkarten versichert, mit dieser Technologie ließen sich aber vermutlich auch für die Geldhäuser selbst Kosten einsparen.

Number26 arbeitet mit der Wirecard-Bank zusammen, da das Unternehmen keine eigene Banklizenz besitzt. Die Kunden können alle Dienstleistungen über eine App nutzen, Filialen gibt es nicht. Vor einigen Wochen hatte das Startup zahlreiche Kunden durch massenhafte Kontenkündigungen verärgert und versprach künftig mehr Transparenz.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 116€)
  2. 55,11€ (Bestpreis!)
  3. (aktuell u. a. Seagate Expansion+ Desktop 4 TB für 88€, Seagate Backup Plus Hub 6 TB für...
  4. 17,49€

MabuseXX 04. Jul 2016

Dann hat N26 ein Fehler im System bzw. in der Geschäftsgrundlage. Wenn sich das nicht...

Moe479 02. Jul 2016

https://bucket-mooris.s3.amazonaws.com/products/gallery/1934...

Netspy 02. Jul 2016

Ne, schon lange nicht mehr.

jeckoBecko 01. Jul 2016

Zweitkarte?


Folgen Sie uns
       


Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen

Alexa kann komisch lachen und schlecht rappen - wie man im Video hört.

Golem.de lässt Alexa schlecht lachen und rappen Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

    •  /