• IT-Karriere:
  • Services:

Kreditkarten: Mastercard testet Fingerabdruckscanner für mehr Sicherheit

Der Kreditkartenanbieter Mastercard will Transaktionen in Zukunft offenbar nicht mehr nur per PIN absichern, sondern alternativ die Authentifizierung per Fingerabdruck anbieten. Das Problem: Ein Fingerabdruck lässt sich nach Manipulationen nur schwer austauschen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neue Mastercard hat einen Fingerabdruckscanner.
Die neue Mastercard hat einen Fingerabdruckscanner. (Bild: Mastercard)

Künftig sollen Mastercard-Kunden per Fingerabdruck bezahlen dürfen. Der Kreditkartenanbieter hat entsprechende Karten in Südafrika eingeführt, wie das Unternehmen selbst mitteilte und Engadget berichtete. Zum Bezahlen fasst der Kunde die Karte im Bereich des biometrischen Eingabefeldes an und führt sie in den Kartenleser ein. Mastercard hofft sowohl auf schnellere Transaktionen als auch auf mehr Sicherheit.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Hochheim am Main
  2. OEDIV KG, Oldenburg

Die Technologie soll künftig auch in anderen Ländern eingesetzt werden. Nach Tests könnte das Verfahren also noch bis Ende des Jahres auch nach Europa kommen. Technische Details zu der Technologie in der neuen Karte gibt es bislang nur wenige. Nutzer sollen bis zu zwei Fingerabdrücke hinterlegen können, die Informationen werden auf dem Chip der Karte verschlüsselt abgelegt.

Fingerabdrücke lassen sich leicht reproduzieren

Auch wenn biometrische Merkmale immer wieder für sicherheitsrelevante Anwendungen genutzt werden, ist der Einsatz problematisch. Fingerabdrücke lassen sich mit relativ geringem Aufwand reproduzieren, es gibt sogar Versuche, Fingerabdrücke mithilfe von Fotos zu rekonstruieren, die mit einer Speziallinse aufgenommen wurden. Und ist ein Fingerabdruck einmal kompromittiert, kann nicht einfach ein neuer vergeben werden.

Unklar ist, ob die Mastercard-Karte prüft, ob der Fingerabdruck von einem echten Finger stammt oder ob ein Angreifer einen gefälschten Fingerabdruck trägt. Der Aufwand für einen Fälscher ist aber in jedem Fall höher, als einfach Kartenkopien anzufertigen, die nur auf den Informationen aus dem Magnetstreifen basieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 21,00€
  2. (aktuell u. a. Toshiba-Festplatte mit 10 TB für 279,00€ (Bestpreis!), Be quiet Silent Base 801...
  3. ab 30,00€ bei ubi.com
  4. (alle Countdown-Angebote im Überblick - die besten Angebote starten aber am Freitag um...

My1 21. Apr 2017

geht das auch bei nicht mal 1mm dünnen lesern die in einer Kreditkarte stecken?

My1 21. Apr 2017

wie wäre es mit chip+Pin? ist noch besser, solange die Leute nicht zu BLÖD sind (wie...


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Confidential Computing: Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser
Confidential Computing
Vertrauen ist schlecht, Kontrolle besser

Die IT-Welt zieht in die Cloud und damit auf fremde Rechner. Beim Confidential Computing sollen Daten trotzdem während der Nutzung geschützt werden, und zwar durch die Hardware - keine gute Idee!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Gaia-X Knoten in Altmaiers Cloud identifzieren sich eindeutig
  2. Gaia-X Altmaiers Cloud-Pläne bleiben weiter wolkig
  3. Cloud Ex-SAP-Chef McDermott will Servicenow stark expandieren

Indiegames-Rundschau: Der letzte Kampf des alten Cops
Indiegames-Rundschau
Der letzte Kampf des alten Cops

Rollenspiel deluxe mit einem abgehalfterten Polizisten in Disco Elysium, unmöglich-verdrehte Architektur in Manifold Garden und eine höllische Feier in Afterparty: Golem.de stellt die aktuellen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Killer trifft Gans
  2. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  3. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller
Google Stadia im Test
Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller

Tschüss, Downloads, Datenträger und Installationsroutinen: Mit Google Stadia können wir einfach losspielen. Beim Test hat das unter Echtweltbedingungen schon ziemlich gut geklappt - trotz der teils enormen Datenmengen und vielen fehlenden Funktionen.
Von Peter Steinlechner

  1. Google Stadia Assassin's Creed Odyssey bis Samurai Showdown zum Start
  2. Nest Wifi Googles Mesh-Router priorisiert Stadia
  3. Spielestreaming Google stiftet Verwirrung über Start von Stadia

    •  /