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Das Kreditkartenunternehmen Visa stellt sich gegen geplante neue Regelungen.
Das Kreditkartenunternehmen Visa stellt sich gegen geplante neue Regelungen. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Kreditkarte: Visa will strengere Sicherheitsstandards verhindern

Das Kreditkartenunternehmen Visa stellt sich gegen geplante neue Regelungen.
Das Kreditkartenunternehmen Visa stellt sich gegen geplante neue Regelungen. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Strengere Sicherheitsvorschriften sollten bei den Kreditkartenunternehmen gut ankommen, oder? Visa stellt sich in einem Statement gegen geplante neue Regeln. Diese würden Kunden nur vom Kaufen abhalten, aber nicht mehr Sicherheit bringen.

Das Kreditkartenunternehmen Visa spricht sich in einer aktuellen Stellungnahme gegen strengere Sicherheitsvorschriften bei Onlinezahlungen aus. Die von der European Banking Authority (EBA) vorgeschlagenen Regelungen würden dazu führen, dass Kunden nach dem Checkout bei Onlineshops eine weitere Abfrage von Sicherheitsmerkmalen, etwa einer Pin, durchlaufen müssten, wenn der Betrag mehr als 10 Euro beträgt.

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Visa rechnet mit massiven Umsatzrückgängen bei Onlineshops, sollten die geplanten Regelungen umgesetzt werden. Kunden könnten dann keine Express-Checkout-Funktionen mehr nutzen. In einer von Visa zitierten Studie hätten mehr als 50 Prozent der im Vereinigten Königreich befragten Kunden angegeben, Bestellungen abzubrechen, wenn ein weiterer Bestätigungsschritt bei der Bezahlung notwendig wäre.

Nicht unbedingt mehr Sicherheit

Peter Bayley, Manager für Risikofragen bei Visa, sagte in einem Statement: "Diese neuen Vorschläge bedrohen die Art und Weise, wie wir alle einkaufen. Die Pläne werden zahlreiche neue Komplikationen und Unannehmlichkeiten mit sich bringen, etwa mehr abgelehnte Transaktionen und längere und kompliziertere Checkout-Vorgänge und nur wenig positive Wirkungen auf Kunden haben."

"Zahlungen zu managen bedeutet immer, Risiko und Nutzerfreundlichkeit abzuwägen", sagte er weiter. Die endgültigen Standards wird die EBA am 12. Januar 2017 veröffentlichen, sie sind Teil der Anforderungen durch die Payment-Services-Richtlinie (PSD2) der EU-Kommission und würden somit nach Umsetzung in nationales Recht auch in Deutschland gelten.

Visa steht mit der Meinung nicht alleine dar. Ein Mitarbeiter des Unternehmens NuData-Security sagte The Register: "Wir tendieren dazu, das Statement von Visa zu unterstützen." Weitere Sicherheitsmerkmale abzufragen würde nicht unbedingt zu mehr Sicherheit führen. Nach Angaben von Visa ist die Betrugsrate gering, pro Hundert Euro Umsatz würden nur 5 Cent missbräuchlich abgerechnet.


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My1 25. Nov 2016

mal nicht vergessen dass es das ablaufdatum auch noch gibt.dann hätte man 1 mrd Karten...

My1 25. Nov 2016

meinst du mit standard auth, TOTP? wenn ja ist das ja mal richtig geil, endlich ne bank...

DASPRiD 25. Nov 2016

'Und beschränkt sich auf einen einzigen Smartphone-Hersteller, während Android-Pay von...

tingelchen 25. Nov 2016

Diese Bequemlichkeit hat aber ihren Preis. Denn ohne Abfrage reichen die...

gol 25. Nov 2016

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