Abo
  • IT-Karriere:

Kredit: Nokia bekommt 500 Millionen Euro für 5G von der EU

Nokia wird von der EU gefördert und bekommt einen Kredit von der European Investment Bank. Der finnische Netzwerkausrüster schreibt Verluste und braucht Geld für die 5G-Entwicklung.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia Airscale wird montiert.
Nokia Airscale wird montiert. (Bild: Nokia / Screenshot: Golem.de)

Die EU-Kommission gewährt dem finnischen Netzwerkausrüster Nokia einen Kredit in Höhe von 500 Millionen Euro für eine schnellere Entwicklung von 5G. Das teilten EU und Nokia am 27. August 2018 mit. Die European Investment Bank (EIB) wird den Kredit über den Juncker-Plan gewähren.

Stellenmarkt
  1. DKV MOBILITY SERVICES Business Center, Ratingen bei Düsseldorf
  2. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin

Einige Monate zuvor erhielt der schwedische Ausrüster Ericsson dieselbe Unterstützung. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte im Jahr 2014 den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (Efsi) gegründet, der Investitionen von 335 Milliarden Euro auslösen soll. In den Juncker-Plan waren aber auch Investitionen eingerechnet, die bereits länger vorgesehen waren.

EIB-Vizepräsident Alexander Stubb, verantwortlich für die Kreditvergabe in Nordeuropa, sagte: "5G passiert schnell, schneller als die meisten Leute erwartet haben."

End to End: Nokia will Marktführer bei 5G werden

Kristian Pullola, Finanzvorstand von Nokia, sagte: "Diese Finanzierung stärkt unsere 5G-Forschungsanstrengungen und setzt die breitere Dynamik fort, die wir bereits in diesem Jahr in Bezug auf Kundengewinne und Entwicklungserfolge gesehen haben, und unterstützt unseren unermüdlichen Einsatz, ein echter End-to-End- 5G-Marktführer zu sein."

Nokia braucht dringend Geld: Nokia verzeichnete im zweiten Quartal 2018 erneut einen Umsatzrückgang und Verlust. Das gab das Unternehmen Ende Juli 2018 bekannt. Der Umsatz fiel um 6 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Der Verlust lag bei 266 Millionen Euro, nach 437 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Microsoft hatte im September 2013 Nokias Geschäft mit Mobiltelefonen, Diensten und dazugehörigen Patenten für rund 5,44 Milliarden Euro gekauft.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 122,89€
  2. GRATIS
  3. (u. a. Twilight Struggle, Carcassonne, Mysterium, Scythe)
  4. 149,00€

Hankersern 28. Aug 2018

Ja, Nokia hat Fördermittel in Deutschland eingestrichen und keinen Erfolg am Standort...

Anonymer Nutzer 28. Aug 2018

...eine Institution geschaffen hat zum freihändigen verteilen von Steuergeld an...

bplhkp 28. Aug 2018

Die alte Welt schaut sich halt so langsam von China ab, wie Industriepolitik geht.


Folgen Sie uns
       


Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert

Amazons Basics-Reihe beinhaltet eine Reihe von PC-Peripheriegeräten. Wir haben uns alles nötige bestellt und überprüft, ob sich ein Kauf der Produkte lohnt.

Amazon Basics PC-Peripherie ausprobiert Video aufrufen
P30 Pro im Kameratest: Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera
P30 Pro im Kameratest
Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera

Huawei will mit dem P30 Pro seinen Vorsprung vor den Smartphone-Kameras der Konkurrenez ausbauen - und schafft es mit einigen grundlegenden Veränderungen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. CIA-Vorwürfe Huawei soll von chinesischer Regierung finanziert werden
  2. Huawei-Gründer "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"
  3. 5G-Ausbau Sicherheitskriterien führen nicht zu Ausschluss von Huawei

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
Passwort-Richtlinien
Schlechte Passwörter vermeiden

Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
Von Hanno Böck

  1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
  2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

    •  /