• IT-Karriere:
  • Services:

Beharrungskräfte am Werk

Der Ärzteverband Marburger Bund beispielsweise erteilt wirtschaftlichen Interessen eine klare Absage. Es gelte zu verhindern, "dass finanzstarke Unternehmen aus personalisierten medizinischen Daten ein Geschäftsmodell zur Steigerung des eigenen Gewinns entwickeln", erklärt Sprecher Hans-Jörg Freese.

Stellenmarkt
  1. AUSY Technologies Germany AG, Frankfurt am Main, München, Nürnberg
  2. Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G., Stuttgart

In ihren Statements loben Gesundheitsexperten aus Politik und Verbänden die Chancen der Digitalisierung. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Maria Klein-Schmeink, sieht "eine bessere Einbeziehung von Patientinnen und Patienten und eine Stärkung ihrer digitalen Souveränität, neue Behandlungsmethoden sowie mehr Effizienz auf der möglichen Habenseite der Digitalisierung". Ihre Kollegin von der FDP-Bundestagsfraktion, Christine Aschenberg-Dugnus, sieht "unglaubliche Möglichkeiten, die Gesundheitsversorgung in Deutschland zu verbessern". Auch ein Sprecher der Bundestagsfraktion der Linkspartei erkennt in der Digitalisierung eine Chance, "die Qualität der Versorgung und die Arbeitsbedingungen zu verbessern sowie zur Prävention von Erkrankungen beizutragen".

Alle betonen das Recht auf umfassenden und detaillierten Patientendatenschutz, sprechen sich gegen unreguliertes Datamining aus und fordern eine schnellere Umsetzung neuer digitaler Modelle. Die stecken aber seit Jahren in der Versuchsphase oder werden verschoben, während die verschiedenen Interessengruppen um Details streiten und die beschlossenen Maßnahmen nur schleppend umgesetzt werden. Beispielsweise sollten unter dem Stichwort "Versichertenstammdatenmanagement" Ärzte einmal im Quartal automatisch ihre Unterlagen mit den Daten der Krankenversicherung abgleichen, um beispielsweise Adressen der Patienten aktuell zu halten. Das für Juli 2018 geplante Stichdatum wurde auf den 1. Januar 2019 verschoben.

Amazon bleibt draußen, aber für die Patienten geht der Papierkrieg weiter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,80€
  2. 11,99€
  3. 17,99€

devarni 16. Aug 2018

Bei meiner Privaten KV kann ich zumindest per App Rezepte und Rechnungen scannen und...

Peter Brülls 02. Aug 2018

Dann kann ich mich mal melden. Bei mir sind mehrere nicht angekommen (angeblich) und ich...

Lebenszeitverme... 30. Jul 2018

Ein US Arbeiter zahlt durchschnittlich 19.000$ für seine Gesundheitsversicherung, von...

Askaaron 26. Jul 2018

Wie "modern" das Gesundeitssystem in Deutschland ist, kann ich schön an einem Beispiel...

bratwurscht 22. Jul 2018

steht der Sarg schon prophylaktisch bereit: https://www.t-online.de/digital/sicherheit...


Folgen Sie uns
       


Gopro Hero 9 Black - Test

Ist eine Kamera mit zwei Displays auch doppelt so gut?

Gopro Hero 9 Black - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /