Kraftfahrt-Bundesamt: Zulassungszahlen von Elektroautos 2022 stark gestiegen

Rund 833.000 Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind in Deutschland 2022 neu zugelassen worden. Das entspricht einem Plus von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Kraftfahrt-Bundesamt berichtete(öffnet im neuen Fenster) . Der Dezember war besonders erfolgreich: 174.000 Autos mit alternativen Antrieben wurden neu zugelassen.
Bei 470.500 Fahrzeugen handelte es sich um reine Elektroautos, was einem Plus von 32,2 Prozent entspricht. Der Dezember 2022 war mit rund 104.300 Neuzulassungen besonders zulassungsstark. Ab 1. Januar 2023 wurde der staatliche Anteil der Förderung rein elektrischer Autos reduziert, bei Plugin-Hybriden fällt er ganz weg.
Unter den deutschen Automarken schlossen im Jahr 2022 Audi (plus 17,3 Prozent), Mercedes (plus 8,3 Prozent), Ford (plus 3,9 Prozent) und Porsche (plus 1,3 Prozent) mit positiven Ergebnissen ab. Alle anderen deutschen Marken verzeichneten Rückgänge, wobei Smart mit minus 49,3 Prozent am deutlichsten abfiel, gefolgt von Opel (minus 10,7 Prozent), Mini (minus 6,5 Prozent) und BMW (minus 5,7 Prozent). Volkswagen blieb trotz eines Rückgangs von 1,8 Prozent weiterhin der Marktführer mit einem Anteil von 18,1 Prozent.
Bei den Importmarken gab es 2022 unterschiedliche Ergebnisse. Marken wie Polestar (plus 166,4 Prozent), DS (plus 91,2 Prozent), Tesla (plus 76,2 Prozent), Dacia (plus 49,7 Prozent), Jeep (plus 27,3 Prozent), Alfa Romeo (plus 22,3 Prozent) und Kia (plus 15,6 Prozent) verzeichneten deutliche Zuwächse, während Suzuki (minus 43,1 Prozent), Jaguar (minus 25,0 Prozent), Renault (minus 24,6 Prozent), Subaru (minus 20,3 Prozent), Volvo (minus 16,1 Prozent), Peugeot (minus 14,1 Prozent) und Citroen (minus 14,0 Prozent) deutlich verloren.
Mehr als die Hälfte aller Neuzulassungen entfielen auf die Segmente SUVs (29,3 Prozent), Kompaktklasse (15,9 Prozent), Kleinwagen (12,4 Prozent), Geländewagen (11,3 Prozent) und Mittelklasse (10,2 Prozent). Die Großraum-Vans (2,2 Prozent) hingegen verzeichneten mit eine Plus von 26,9 Prozent den deutlichsten Zuwachs in der Jahresbilanz.



