Krack-Angriff: AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

Nach dem Bekanntwerden der WPA2-Schwäche Krack hat AVM nun erste Geräte gepatcht. Weitere Patches sollen folgen, jedoch nicht für Fritzboxen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fritz-Powerline-Produkte sollten gepatcht werden.
Fritz-Powerline-Produkte sollten gepatcht werden. (Bild: AVM)

Der Berliner Routerhersteller AVM hat erste Updates für die von der WPA2-Schwäche Krack betroffenen Geräte bereitgestellt. Die Updates stünden für Fritz-WLAN-Repeater 1750E und die Hausnetzerweiterung Fritz-Powerline 1260E unter avm.de/downloads zur Verfügung. Die neuen Versionen können demnach über die jeweilige Benutzeroberfläche installiert werden. Das Unternehmen werde über weitere Updates informieren.

Die Krack genannte Sicherheitslücke war am vergangenen Montag bekanntgeworden. Dabei ermöglicht sie im 802.11-Protokoll Angriffe auf die WLAN-Verschlüsselung, ohne das Passwort der Nutzer mühsam zu extrahieren. Die funktional am weitesten entwickelten Angriffe richten sich gegen die 802.11-Implementierung verschiedener Clients, insbesondere bei Android-Smartphones. Aber auch WLAN-Repeater oder Powerline-Produkte sind betroffen.

Keine Updates für Fritzboxen

AVM wies in seiner Mitteilung erneut darauf hin, dass die Fritzbox am Breitbandanschluss nicht von der WPA2-Schwäche betroffen sei. Das Unternehmen empfiehlt jedoch "ausdrücklich für alle WLAN-Klienten, die von den Herstellern angebotenen Updates durchzuführen". Auch nach Ansicht von Sicherheitsexperten lässt sich mit Hilfe von Krack nicht ohne weiteres die Infrastruktur von Unternehmen übernehmen.

Der Hersteller Ubiquiti hatte als einer der ersten Anbieter Updates für seine WLAN-Produkte herausgegeben. Bereits am vergangenen Dienstag hatte das Unternehmen sein Amplifi genanntes WLAN-Mesh-System gepatcht. Zudem hatte Ubiquiti auch seine Geschäftskundenhardware durchgepatcht und neue Firmwarepakete auf seinem Community-Portal bereitgestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Herr der Ringe
Lego bringt Bruchtal aus 6.100 Teilen und mit 15 Figuren

Die gesamte Gemeinschaft des Ringes versammelt sich in den Hallen von Bruchtal, das als Lego-Diorama Herr-der-Ringe-Fans erfreuen kann.

Der Herr der Ringe: Lego bringt Bruchtal aus 6.100 Teilen und mit 15 Figuren
Artikel
  1. Microsoft: Bing bekommt ChatGPT-Integration und kann getestet werden
    Microsoft
    Bing bekommt ChatGPT-Integration und kann getestet werden

    Microsoft hat KI-basierte Updates für die Bing-Suchmaschine und den Edge-Browser angekündigt. Die Beta ist schon verfügbar.

  2. Stress reduzieren: Runter mit der Hasskappe!
    Stress reduzieren
    Runter mit der Hasskappe!

    Viele ITler stehen unter enormen Stress und ruinieren sich damit die Gesundheit und den Spaß an der Arbeit - und anderen den Tag. Psychologen empfehlen als Lösung: mit Affirmationen die eigenen Gedanken umprogrammieren.
    Ein Bericht von Marc Favre

  3. Emergency Alert System: Fox muss Strafe wegen Notfallalarm-Werbung zahlen
    Emergency Alert System
    Fox muss Strafe wegen Notfallalarm-Werbung zahlen

    Eine Fernsehwerbung mit einem speziellen Signal beginnen, das normalerweise einen Notfallalarm ankündigt? Die FCC fand die Idee von Fox nicht gut.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Powercolor RX 7900 XTX 1.119€ • WSV-Finale bei MediaMarkt • Samsung 980 Pro 2TB (PS5-komp.) 174,99€ • MSI RTX 4080 1.349€ • Samsung 55" 4K QLED Curved Gaming-Monitor -25% • Asus RX 7900 XT 939,90€ • DAMN-Deals: AMD CPUs zu Tiefstpreisen • PCGH Cyber Week nur bis 9.2. [Werbung]
    •  /