KOTOR: Star Wars kehrt zur Alten Republik zurück - und zu Rennsport

Lucasfilm Games hat mit dem ersten Trailer zu Star Wars – Fate of the Old Republic eines der überraschendsten Projekte der Game Awards vorgestellt. Das Spiel führt zurück in die Zeit der Alten Republik und versteht sich als geistiger Nachfolger von Knights of the Old Republic (KOTOR).
Entwickelt wird es bei Arcanaut Studios(öffnet im neuen Fenster) unter der Leitung von Casey Hudson, der bereits bei KOTOR sowie bei der Mass-Effect-Reihe eine prägende Rolle spielte. Erzählt wird eine neue, eigenständige Geschichte, die das Erbe der Klassiker aufgreift, ohne direkt an deren Handlung anzuschließen.
Der Trailer setzt auf eine vergleichsweise düstere Stimmung und rückt moralische Entscheidungen, Loyalität und persönliche Schicksale in den Mittelpunkt. Jedi und Sith stehen erneut im Zentrum, allerdings in einer Epoche, in der die Fronten noch weniger klar gezogen sind als in den bekannten Filmtrilogien.
Technisch setzt das Projekt laut Lucasfilm auf die Unreal Engine 5. Ein Erscheinungstermin wurde bislang nicht genannt. Als Plattform werden PC und Konsolen genannt – man kann hier spekulieren, dass damit (auch) die nächste Generation gemeint ist.
Einen deutlich anderen Akzent setzt Star Wars – Galactic Racer, das 2026 für Playstation 5, Xbox Series X/S und Windows-PC erscheint. Das Rennspiel entsteht beim britischen Studio Fuse Games(öffnet im neuen Fenster) in Zusammenarbeit mit Lucasfilm Games.
Schauplatz ist der gesetzlose Outer Rim, wo sich Piloten in einer illegalen Rennliga mit Repulsorcrafts messen. Statt Machtkräften oder großen Prophezeiungen zählen hier Fahrgefühl, Risiko und taktische Entscheidungen.
Neben einer handlungsgetriebenen Solokampagne rund um einen Fahrer namens Shade und seinen Konkurrenten Kestar sind auch kompetitive Mehrspielermodi geplant. Unterschiedliche Fahrzeugklassen, alternative Streckenrouten und aggressive Duelle sollen dafür sorgen, dass kein Rennen dem anderen gleicht.