Kostensenkung: Oracle streicht bis zu 30.000 Stellen trotz KI-Boom
Oracle hat begonnen, Tausende von Mitarbeitern zu entlassen. Business Insider berichtete zuerst(öffnet im neuen Fenster) über die Entlassungen. CNBC erhielt die Bestätigung(öffnet im neuen Fenster) von zwei informierten Personen, die anonym bleiben wollten, da die Ankündigung noch nicht öffentlich gemacht wurde. Gerüchte dazu gab es schon früher.
Der Softwarehersteller muss mit einem fallenden Aktienkurs umgehen, der mit erheblichen Kapitalverpflichtungen für den Aufbau von KI-Infrastruktur zusammenhängt. Der Aktienkurs des Unternehmens fiel allein in diesem Jahr um 26 Prozent.
Während Oracles Kerngeschäft mit Software as a Service unter Druck steht, weil generative KI-Modelle als Wettbewerbsrisiko gelten, sieht sich das Unternehmen mit weiteren Bedenken von Investoren konfrontiert: Die Höhe der Schulden, die für KI-Investitionen aufgenommen werden, und der schwindende Cashflow beunruhigen Anleger.
Schulden für KI-Expansion
Ende Januar kündigte Oracle Pläne(öffnet im neuen Fenster) an, 50 Milliarden US-Dollar an Schulden und Eigenkapital aufzunehmen. Während einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen im vergangenen Monat erklärten Führungskräfte, es gebe keine weiteren Pläne, im Jahr 2026 Schulden aufzunehmen.
Die Entlassung von 20.000 bis 30.000 Mitarbeitern könnte zu 8 bis 10 Milliarden US-Dollar an zusätzlichem freiem Cashflow führen, berechneten Analysten im Januar(öffnet im neuen Fenster) .
Oracles Führungskräfte bekräftigten, dass sich die KI-Investitionen im Laufe der Zeit auszahlten. Die Nachfrage nach KI-Infrastruktur übersteige weiterhin das Angebot, sagte Co-CEO Clay Magouyrk bei einer Telefonkonferenz zu den Ergebnissen Anfang des Monats.(öffnet im neuen Fenster)
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