Abo
  • IT-Karriere:

Kostenfalle Roaming auf See: Telefónica-Kunden besonders häufig gefährdet

Auf Kreuzfahrtschiffen ist ein Mobilfunknetz verfügbar, das aber über Satellitentechnik ermöglicht wird. Nach ein paar Youtube-Videos können über 11.000 Euro auf der Mobilfunkrechnung stehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kreuzfahrtschiff MSC Seaview
Kreuzfahrtschiff MSC Seaview (Bild: MSC Kreuzfahrten)

Eine Analyse von Beschwerden im Frühwarnnetzwerk der Verbraucherzentralen zeigt, dass besonders häufig Kunden im Telefónica-Netz in Gefahr sind, erhöhte Rechnungen durch Roaming auf See zu erhalten. Das gab die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein am 15. August 2018 bekannt. "Einerseits beinhaltet die Informations-SMS von Telefónica keine Warnhinweise bezüglich der genauen Kosten, die entstehen können. Andererseits gibt es auch keine automatische Kostenbegrenzung von etwa 60 Euro", sagte Per Prins, Telekommunikationsexperte der Verbraucherzentrale. "Uns liegt ein konkreter Fall vor, in dem ein Verbraucher über 11.000 Euro zahlen sollte".

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, Stuttgart
  2. Schwarz IT KG, Neckarsulm

Kunden des Netzbetreibers erhalten an Bord den SMS-Text: "Willkommen an Bord! Bitte beachten Sie: Bei Gesprächen, SMS und Datennutzung in Flugzeugen und auf See entstehen abweichende Kosten zu Ihrer aktuellen Roaming-Option. Die Abrechnung unterliegt keiner automatischen Kostenbegrenzungsfunktion."

Meistens ist an Bord von Kreuzfahrtschiffen ein Mobilfunknetz verfügbar, das aber über Satellitentechnik ermöglicht wird. Die Schiffe werden mit GSM-Basisstationen ausgestattet, über Satellit sind diese mit der terrestrischen Basisstation eines Mobilfunkanbieters verbunden. Je nach Roaming-Abkommen des eigenen Netzbetreibers mit dem jeweiligen Schiffsnetz-Satellitennetzbetreiber gelten unterschiedliche Preise. Ein MByte kann bis zu 30 Euro kosten.

"Unserer Auffassung nach sind die Kunden mit dieser Information nicht ausreichend auf die genauen Kosten hingewiesen worden", erklärt Prins. Die anderen Anbieter bieten ihren Kunden nach derzeitigem Kenntnisstand hingegen eine Informations-SMS mit exakter Preisangabe sowie einen Kostenairbag an. Es stelle sich die Frage, warum die Telefónica seine Kunden also nicht besser vor derartigen Kosten schützte, wenn andere Anbieter dazu in der Lage seien.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lenovo Y25f-10 144 Hz für 159€)
  2. (u. a. Anno 1800 - Sonderausgabe für 33€ und Fast & Furious 6 Steelbook für 4,99€)
  3. 249,99€ + 5€-Versand (USK 18) - Bestpreis!
  4. (aktuell u. a. Corsair T1 Race 2018 in diversen Farben für 229,90€ + Versand. Bestpreis!)

sphere 21. Nov 2018

Bei der Telekom gibt es - außer beim regulierten EU-Roaming - immer eine Vorschaltseite...

My1 17. Aug 2018

gilt aber nicht zumindest auf dem schiff selbst erstmal nicht iirc das recht der...

HabeHandy 17. Aug 2018

GSM/4G wird ja nur angeboten um unerfahrene auszunehmen. Dank wifi-Calling wurde für alle...

Eheran 17. Aug 2018

... oder wenn man einfach einen Datentarif hat, bei dem das gar kein Problem wäre (in der...

HabeHandy 16. Aug 2018

Die EU-Roaming Option hat rein gar nichts mit der Beschränkung des Roamings auf die EU...


Folgen Sie uns
       


Remnant from the Ashes - Test

In Remnant: From the Ashes sterben wir sehr oft. Trotzdem ist das nicht frustrierend, denn wir tun dies gemeinsam mit Freunden. So macht der Kampf in der Postapokalypse gleich mehr Spaß.

Remnant from the Ashes - Test Video aufrufen
Sonos Move im Test: Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos
Sonos Move im Test
Der vielseitigste Lautsprecher von Sonos

Der Move von Sonos überzeugt durch Bluetooth und ist dank Akku und stabilem Gehäuse vorzüglich für den Außeneinsatz geeignet. Bei den Funktionen ist der Lautsprecher leider nicht so smart wie er sein könnte.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Multiroom-Lautsprecher Sonos-App spielt keine lokalen Inhalte mehr vom iPhone ab
  2. Smarter Lautsprecher Erster Sonos-Lautsprecher mit Akku und Bluetooth
  3. Soundbars Audiohersteller Teufel investiert in eigene Ladenkette

Hue Sync: Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar
Hue Sync
Hue-Effektbeleuchtung dank HDMI-Splitter einfacher nutzbar

Mit Hue Sync können Philips-Hue-Nutzer ihre Lampen passend zu Filmen oder Musik aufleuchten lassen - bisher aber nur recht umständlich über einen PC. Die neue Play HDMI Sync Box ist ein Splitter mit eingebautem Hue-Sync-Controller, an den einfach Konsolen oder Blu-ray-Player angeschlossen werden können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Signify Kleiner Schalter und Steckdose für Philips Hue
  2. Smart Home Philips-Hue-Leuchtmittel mit Bluetooth
  3. Smart Home Philips Hue mit Außenbewegungsmelder und neuen Außenlampen

Programmiersprache: Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken
Programmiersprache
Java 13 bringt mehrzeilige Strings mit Textblöcken

Die Sprache Java steht im Ruf, eher umständlich zu sein. Die Entwickler versuchen aber, viel daran zu ändern. Mit der nun verfügbaren Version Java 13 gibt es etwa Textblöcke, mit denen sich endlich angenehm und ohne unnötige Umstände mehrzeilige Strings definieren lassen.
Von Nicolai Parlog

  1. Java Offenes Enterprise-Java Jakarta EE 8 erschienen
  2. Microsoft SQL-Server 2019 bringt kostenlosen Java-Support
  3. Paketmanagement Java-Dependencies über unsichere HTTP-Downloads

    •  /