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Suche verbessern durch breitere Filter und höhere Frequenzen

Daher seien viele der bisherigen Suchalgorithmen, die gezielt nach schmalbandigen Spitzen suchen, ungeeignet. Sie könnten echte Alien-Signale als Hintergrundrauschen aussortiert haben. Deswegen plädieren die Forscher einerseits für breitere Filter und andererseits für höhere Frequenzen.

Das heißt, dass zukünftige Suchen ihre Algorithmen anpassen müssten, um auch leicht verbreiterte, "verschmierte" Signale zu erkennen (breiterer Filter). Zudem ist der Effekt der Plasmastreuung bei niedrigen Radiofrequenzen am stärksten. Beobachtungen bei höheren Frequenzen könnten daher eine klarere Sicht auf potenzielle Signale bieten. Die Bandbreite sollte laut den Autoren von fast 0 Hz zu etwa 2 bis 10 Hz optimiert werden.

"Wir haben bisher vielleicht nur nach der perfekten Nadel im Heuhaufen gesucht" , so die Implikation der Studie, "während die Nadel in Wahrheit durch die Umgebung leicht verbogen wurde" . Mit den neuen Erkenntnissen will das Seti-Institut nun seine Strategie verfeinern, um sicherzustellen, dass die erste Nachricht aus dem All nicht unbemerkt an uns vorbeirauscht.

Zur Studie

Die Studie wurde am 5. März 2026 in der Fachzeitschrift The Astrophysical Journal veröffentlicht: Exo-IPM Scattering as a Hidden Gatekeeper of Narrowband Technosignatures(öffnet im neuen Fenster) (Exo-IPM-Streuung als verborgener Torwächter schmalbandiger Technosignaturen).


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