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Korruption: Ericsson zahlt über 1 Milliarde US-Dollar Strafe in den USA

Der europäische 5G-Hoffnungsträger war in mehreren Staaten in Korruptionsfälle verwickelt. Die Ericsson-Konzernführung hat dies eingestanden. In den USA zahlt das Unternehmen eine hohe Strafe.

Artikel veröffentlicht am ,
Sitz von Ericsson
Sitz von Ericsson (Bild: Ericsson)

Das schwedische Mobilfunkunternehmen Ericsson zahlt über 1 Milliarde US-Dollar für ein Ende von Ermittlungen von Korruptionsfällen einschließlich der Bestechung von Regierungsbeamten. Das teilte das US-Justizministerium mit. Die Bestechung habe über viele Jahre in Ländern wie China, Vietnam und Dschibuti in Ostafrika stattgefunden.

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Die Zahlung beinhaltet eine strafrechtliche Sanktion in Höhe von mehr als 520 Millionen US-Dollar sowie 540 Millionen US-Dollar, die in einer damit verbundenen Angelegenheit an die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC zu zahlen sind.

Der europäische Konzern räumte ein, gemeinsam mit anderen vorwiegend in der Zeit von 2000 bis 2016 gegen das Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) verstoßen zu haben, indem es sich auf ein System zur Zahlung von Bestechungsgeldern und zur Fälschung von Büchern und Aufzeichnungen geeinigt und keine angemessenen internen Rechnungsprüfungen durchgeführt habe, erklärte das US-Justizministerium. Mit dem Foreign Corrupt Practices Act verfolgen die USA Bestechungsfälle auch im Ausland.

"Bestimmte Beschäftigte in einigen Märkten, von denen einige dort leitende Manager waren, handelten in böswilliger Absicht und versäumten es wissentlich, ausreichende Kontrollen durchzuführen", sagte Ericsson-Chef Börje Ekholm in einer Telefonkonferenz am Samstag. "Ich betrachte das, was passiert ist, als ein völlig inakzeptables und äußerst beunruhigendes Kapitel unserer Firmengeschichte."

Laut Angaben der US-Behörde zahlte Ericsson Bestechungsgelder an Regierungsbeamte, um neue Verträge zu schließen und bestehende aufrechtzuerhalten. "Durch schwarze Kassen, Spenden, Bestechungsgelder und Geschenke führte Ericsson Telekommunikationsgeschäfte nach dem Grundsatz 'Money talks' durch", sagte der US-amerikanische Staatsanwalt Geoffrey Berman vom südlichen Bezirk New Yorks.

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Lachser 16. Dez 2019 / Themenstart

Nichts... ...ausser das Unternehmen entscheidet sich, seine Titel an einer US Börse...

Inori-Senpai 09. Dez 2019 / Themenstart

Die Europäer behalten ihr Wissen immerhin in Europa, kann man von den Amis und Chinesen...

Eheran 09. Dez 2019 / Themenstart

??? Die Firma ist aus einem Land, hat in einem zweiten Land etwas getan, und das ist in...

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