Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Kopfhörer: Sennheiser baut über 180 Stellen ab

Sennheiser baut ein neues Werk in Rumänien und kündigt weltweit 180 Beschäftigten. In Deutschland sind 50 Mitarbeiter betroffen.
/ Achim Sawall
97 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Der neue Produktionsstandort von Sennheiser im rumänischen Brasov (Bild: Sennheiser)
Der neue Produktionsstandort von Sennheiser im rumänischen Brasov Bild: Sennheiser

Das Familienunternehmen will 25 Millionen Euro einsparen, weil das Geschäftsjahr 2017 "nicht zufriedenstellend verlaufen" ist, erfuhr das Handelsblatt aus Firmenkreisen. Laut dem Bericht scheint Sennheiser Marktanteile verloren zu haben.

Laut einem Bericht des NDR(öffnet im neuen Fenster) (Norddeutscher Rundfunk) sei versucht worden, sich möglichst durch Vorruhestand oder Aufhebungsverträge zu einigen. Den Stellenabbau hatte Sennheiser bereits im Oktober angekündigt, ohne jedoch zu erklären, wie viele Arbeitsplätze vernichtet werden.

Sennheiser: 100 neue Arbeitsplätze in Rumänien

Im Jahr 2016 war der Umsatz von Sennheiser um 3,8 Prozent auf 658,4 Millionen Euro gesunken. Der Gewinn stieg um 4,6 Millionen auf 34,9 Millionen Euro.

Zudem kündigte das Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) den Bau eines Werks in Rumänien an. Dort werden Kopfhörer produziert, die bisher von chinesischen Auftragsherstellern geliefert werden. Rund 100 Arbeiter sollen noch in diesem Jahr in Brașov Kopfhörer herstellen.

Während im irischen Tullamore hauptsächlich Kernelemente wie akustische Wandler gefertigt werden, produziert der Audiospezialist am Firmenstammsitz in der Wedemark vor allem Produkte für den High-End-Markt und den professionellen Bereich, wie beispielsweise drahtlose Mikrofone. Im US-amerikanischen Albuquerque liegt der Schwerpunkt in der Fertigung auf Mikrofonen für den amerikanischen und asiatischen Markt.


Relevante Themen