Kopfhörer: Bastler rüstet Airpods Max auf USB-C um

Der Schweizer Bastler Ken Pillonel hat ein weiteres Apple-Gerät auf USB-C umgerüstet. Nach dem iPhone und den Airpods hat Pillonel nun die Over-Ear-Kopfhörer Airpods Max mit einem USB-C-Anschluss versehen. Das Projekt stellt er in einem Youtube-Video(öffnet im neuen Fenster) vor.
Pillonel ersetzt dabei den ursprünglichen Lightning-Anschluss mit einem USB-C-Ladeport und einer selbst entworfenen kleinen Platine. Diese sitzt oberhalb eines Boards von Apple und ist so gestaltet, dass sie keine anderen Bauteile berührt, was zu einem Kurzschluss führen könnte. Pillonel verkauft die Platine(öffnet im neuen Fenster) , so dass jeder Interessierte die Modifikation durchführen kann.
Die Platine wird mit zwei Schrauben befestigt und über einen Port mit dem Apple-Board verbunden. In einer ersten Version der Platine hatte Pillonel diese noch direkt über einen verlöteten Port mit dem Anschluss des Apple-Boards verbunden. Der Nachteil dieser Konstruktion war, dass der Druck beim Einstecken des Kabels sich unter Umständen direkt auf die Verbindung zwischen den beiden Boards auswirken konnte.
Interne Verbindung über flexibles Kabel
Beim fertigen Mod-Kit hat Pillonel die verlötete Verbindung durch ein flexibles, breites Kabel ersetzt. Dadurch wird der Druck von der Verbindung genommen, was sich positiv auf die Langlebigkeit auswirken dürfte. Der USB-C-Anschluss passt genau in die Öffnung des Lightning-Ports.



Der USB-C-Anschluss eignet sich nur dazu, die Airpods Max zu laden. Audiosignale werden über den Port nicht weitergegeben - die Kopfhörer lassen sich dann also nur noch drahtlos verwenden. Um auch Audio über den Anschluss ausgeben zu können, hätte Pillonel einen Chip aus einem Adapterkabel verwenden müssen, was die Kosten zu stark erhöht hätte.
Pillonel verkauft das Board in seinem Onlineshop für 35 Schweizer Franken, das sind knapp 37 Euro. Für den Einbau müssen Nutzer die Ohrmuschel, in der der Ladeanschluss verbaut ist, komplett auseinandernehmen und den alten Lightning-Anschluss aus dem Gehäuse drücken. Der Prozess ist an sich nicht kompliziert, etwas geschickt sollten Nutzer aber schon sein. Auf einer Hilfeseite(öffnet im neuen Fenster) hat Pillonel eine ausführliche Anleitung für den Einbau veröffentlicht. Die Gewährleistung ist nach einem solchen Eingriff hinfällig.



