Abo
  • Services:

BMW steckt hinter Zellproduktion

Auf der Liste mit 22 vereinbarten Hochschul- und Wirtschaftsabkommen (PDF) gehört zudem eine "strategische Kooperationsvereinbarung" zwischen BMW und der chinesischen Brilliance Group im Bereich Elektromobilität. Nach Angaben Merkels ist es künftig für deutsche Firmen in der Automobilkooperation möglich, höhere Anteile als 50 Prozent an Joint Ventures zu erlangen.

Stellenmarkt
  1. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

BMW steckt teilweise auch hinter der Ankündigung von CATL, eine Batteriezellproduktion in der Nähe der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zu bauen. Medienberichten zufolge hat BMW für die Summe von vier Milliarden Euro Batterien bei CATL bestellt. Davon entfielen 1,5 Milliarden Euro auf den Produktionsstandort in Deutschland. Die in Erfurt produzierten Zellen sollen im bayerischen BMW-Standort Dingolfing zu Batterien für den neuen iNext zusammengebaut werden. Laut Einkaufschef Markus Duesmann beteiligt sich BMW auch an den Kosten der Erfurter Fabrik. Er forderte die Konkurrenz von Daimler auf, dort ebenfalls Zellen einzukaufen, um die Kosten zu senken.

Investitionen von 240 Millionen Euro

Nach Angaben der thüringischen Landesregierung soll die Fabrik eine Kapazität von 14 Gigawattstunden im Jahr erhalten. Das ist deutlich weniger als Teslas Gigafabrik im US-Bundesstaat Nevada, die im Jahr 2018 bereits eine Kapazität von 35 Gigawattstunden erreichen sollte. In Erfurt liege der Schwerpunkt "auf der automatisierten Produktion und intelligenten Herstellung von Batterien". CATL will demnach bis zum Jahr 2022 rund 240 Millionen Euro investieren und 600 neue Arbeitsplätze schaffen. Das Werk sei auf einem 70 Hektar großen Areal im Industriegebiet Erfurter Kreuz geplant.

Das Werk in Thüringen ist demnach als eigenständige Firma mit Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Logistik geplant. "Der Bau eines Werks zur Herstellung von intelligenten Batterien in Deutschland ist der erste Schritt unseres Investitionsplans für Europa. Er dient der Zusammenarbeit zwischen europäischen Autoherstellern und CATL", sagte Firmenchef Robin Zeng.

Merkel forderte Zellproduktion

Bundeskanzlerin Merkel bezeichnete die Investition als "neuen Schritt" und eine "gute Nachricht für das Bundesland Thüringen". Merkel hatte im vergangenen Jahr bedauert, dass es in Deutschland keine Batteriezellproduktion gebe. Bosch hatte im März dieses Jahres bekanntgegeben, nicht in die Zellproduktion einzusteigen.

 Kooperationen vereinbart: Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. (nur für Prime-Mitglieder)
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

SanderK 16. Jul 2018 / Themenstart

Gefährdung, ja, durch das Bündnis, nein. Wobei wenn die Werke von China nach Europa...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Parrot Anafi angesehen

Angucken ja, fliegen nein: Wir waren bei der Vorstellung der neuen Drohne von Parrot dabei.

Parrot Anafi angesehen Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /