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Kooperation mit Mobileye: Porsche nimmt Kurs auf autonomes Fahren

Porsche und Mobileye kooperieren im Bereich Fahrerassistenzsysteme. Künftig können Porsche-Fahrzeuge dann mit Autopilot fahren.
/ Michael Linden
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Porsche und Mobileye geben Kooperation bekannt. (Bild: Porsche)
Porsche und Mobileye geben Kooperation bekannt. Bild: Porsche

Porsche und Mobileye haben ihre strategische Zusammenarbeit(öffnet im neuen Fenster) für die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen bekanntgegeben. Mit der von Mobileye entwickelten Plattform Supervision will Porsche in seinen kommenden Modellen automatisierte Assistenz- und Autopilot-Funktionen anbieten.

"Mobileye ist ein weltweiter Vorreiter bei automatisierten Fahrfunktionen und ermöglicht es uns, unsere Strategie des modernen, sportlichen Luxus voranzutreiben" , so Porsche-Chef Oliver Blume.

Um ein markenspezifisches Fahrerlebnis zu gewährleisten, sollen die Porsche-Ingenieure die Systeme feinabstimmen. Auch die Anpassung des Überwachungssystems, das die Aufmerksamkeit des Fahrers überprüft, und seine Integration in die Benutzeroberfläche des Porsche Communication Management (PCM) wird von Porsche vorgenommen.

Porsche fährt man weiterhin auch allein

Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Porsche und Entwicklungschef des Volkswagen-Konzerns, fügte hinzu: "In den meisten Situationen wird der Porsche-Fahrer selbst fahren wollen – und können. Aber es gibt Aspekte des teilautomatisierten Fahrens, die für uns interessant sind: Intelligente Systeme wie die Mobileye Supervision-Technologie können den Fahrer bei alltäglichen Aufgaben entlasten, so dass er zum Beispiel im Stau die Hände nicht mehr am Lenkrad lassen muss."

Der Volkswagen-Konzern kooperiert auf dem Gebiet der automatisierten Fahrfunktionen bereits mit Bosch und Qualcomm sowie in China mit Horizon Robotics.

Mobileye Supervision ermöglicht es dem Fahrer, auf verschiedenen Straßentypen die Hände vom Lenkrad zu nehmen. Und das System ermöglicht es Autos, vorgegebenen Routen zu folgen, automatisch zusammenzufahren und langsamere Fahrzeuge auf mehrspurigen Straßen zu überholen. Eine Kombination aus elf Kameras und unterstützender Radarerfassung überwacht die Umgebung des Fahrzeugs. Der Fahrer muss jedoch stets eingriffbereit sein.


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