Kooperation: Continental will mit Nvidia Intelligenz für Autos bauen

Continental und Nvidia kooperieren, um Technik für autonome Fahrzeuge gemeinsam zu entwickeln. 2021 soll die Markteinführung des autonomen Fahrzeugsystems von Continental auf Basis des Nvidia Drive-Fahrzeugcomputers sein. Continental sorgt für die Sensorik.

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Nvidia-Chef Jensen Huang mit dem Xavier-SoC
Nvidia-Chef Jensen Huang mit dem Xavier-SoC (Bild: Nvidia)

Continental und Nvidia arbeiten zusammen an autonomen Fahrzeugen, die nach Level 3 fahren können. Damit ist ein besserer Stauassistent gemeint, der Einfädeln, Fahren und Überholen auf der Autobahn möglich macht. 2021 wollen die Unternehmen die Technik ihren Kunden anbieten. Später wollen die Partner auch Systeme der Stufe 5 anbieten, bei denen das Fahrzeug weder Lenkrad noch Pedale hat und vollkommen selbstständig zum Ziel fährt.

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Nvidia steuert die Drive-Plattform hinzu, die den SoC Xavier (System-on-Chip) sowie das Betriebssystem Nvidia Drive OS und Drive AV-Softwarestacks beinhaltet. Continental sorgt für Radar, Kameras und ein Lidar.

Mit den bereits erhältlichen Fahrerassistenzsystemen erzielte Continental 2016 einen Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro. Der Geschäftsbereich soll im Jahr 2020 Umsätze von etwa 2,5 Milliarden Euro generieren.

Continental ist auch am Kartendienst Here beteiligt. Hochpräzise digitale Karten sind eine wichtige Voraussetzung für den Betrieb von automatisierten und selbstfahrenden Autos. Die deutschen Automobilhersteller Daimler, BMW und Audi übernahmen daher im August 2015 den Kartendienst Here von Nokia, um nicht in Abhängigkeit von anderen Datenanbietern wie Google oder Apple zu geraten. Mittlerweile ist auch Intel mit einem Anteil von 15 Prozent beteiligt.

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