Konzeptfahrzeug: Renault zeigt Hybrid-Wasserstoffauto Scénic Vision

Renault hat den Scénic Vision vorgestellt. Das Elektroauto mit großem Akku nutzt seine Brennstoffzelle nur auf Langstrecke, um Ladepausen zu vermeiden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Scénic Vision
Scénic Vision (Bild: Renault)

Mit der Studie Scénic Vision will Renault zeigen, wie die nächste Generation des kompakten SUV Scénic aussehen wird. Es soll 2024 als Elektroauto auf den Markt kommen. Beim Scénic Vision ist ein Brennstoffzellen-Antrieb eingebaut, der den Akku nachladen kann. Der Akku kann aber auch an einer Ladesäule geladen werden.

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Der Konzeptträger verfügt außerdem über mehrere neue Assistenzsysteme wie den Safety Coach, der den Fahrer proaktiv vor Gefahrenstellen warnen, oder der Safe Guardian, der bei nachlassender Aufmerksamkeit aktiv ins Fahrgeschehen eingreifen soll.

Der Renault Scénic Vision misst 4,49 x 1,9 x 1,59 Meter und verfügt über einen langen Radstand und langgezogene Fensterflächen. Das Konzeptfahrzeug steht auf 21-Zoll-Rädern. An den Felgen befinden sich bewegliche Klappen, die die Öffnungen zwischen den Speichen verschließen und damit die aerodynamische Effizienz des Fahrzeugs verstärken. Bei Fahrgeschwindigkeiten unter 10 km/h öffnen sich die Klappen zur besseren Ableitung der Abwärme der Bremsen.

Das Concept Car wurde ohne B-Säule und mit gegenläufigen Türen konzipiert, um das Einsteigen zu erleichtern. Ob eine derartige Konstruktion in Serie geht, wird sich noch zeigen.

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Die Studie verfügt über einen Elektromotor mit 160 kW, einem Akku mit 40 kWh Kapazität und einer Brennstoffzelle mit 16 kW. Ein Tankstopp an einer Wasserstoffstation soll fünf Minuten dauern. Im Alltag wird nur der Akku genutzt, wenn die Streckenberechnung im Routenplaner jedoch längere Strecken berechnet, wird die Brennstoffzelle genutzt, um unterwegs den Akku aufzuladen. So sind keine Ladepausen erforderlich. Stellt der Nutzer das Auto am Zielort ab, kann er es wieder an einer Ladestation anschließen.

Das Konzeptfahrzeug beherrscht auch das bidirektionale Laden und kann mit der Vehicle-to-Grid-Technik Strom ins Netz einspeisen.

Weiterer Vorteil der Brennstoffzelle: Bei kaltem Wetter sorgt das System nach Angaben von Renault dafür, dass der Akku schneller auf die optimale Betriebstemperatur kommt.

Displays ohne Ende

Ein großes Display am Übergang von Instrumententräger und Windschutzscheibe soll das Sichtfeld des Fahrers erweitern. Auf dem Display werden Bilder von den Frontkameras eingeblendet. So entsteht für den Fahrer der Eindruck einer um 24 Prozent größeren Windschutzscheibe.

  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
  • Renault Scénic Vision (Bild: Renault)
Renault Scénic Vision (Bild: Renault)

Im Innenraum des Scenic Vision finden sich insgesamt zehn konfigurierbare Mini-Displays, vier davon auf dem Instrumententräger rechts vom Steuer mit den Funktionen Musik, Video, Navigation, Temperatureinstellungen, Herzfrequenz und Luftqualität. Zwei weitere Info-Screens befinden sich auf dem Armaturenträger links vom Steuer. Sie informieren wahlweise über Akkustatus und Restreichweite oder ermöglichen die Bedienung der Türver- und -entriegelung. Hinzu kommen zwei Displays hinten in der Mittelkonsole und jeweils ein Display an den Türverkleidungen zur Einstellung von Musik, Sitzposition, Fenstern und Farbe der Innenbeleuchtung.

Viele Recyclingmaterialien sollen ökologischen Fußabdruck verringern

Alle Stahlteile der Studie wurden mit kohlenstoffarmen Prozessen hergestellt, die Rohkarosserie besteht zu 95 Prozent aus Recyclingstählen. Noch höher, nämlich 100 Prozent, ist die Recyclingquote bei den Aluminiumkomponenten von Türen und Hauben bis hin zu Felgen und Zierteilen. Auch bei den Carbonfasern im Scenic Vision handelt es sich ausnahmslos um Rezyklate, beispielsweise aus Abfallprodukten der Luftfahrt- und Papierindustrie. Ebenso sind das Platin für die Membran der Brennstoffzelle sowie das Kupfer in der Batterie und den elektrischen Leitungen im Fahrzeug zu 100 Prozent wiederverwertet. Der Innenraumboden besteht ausschließlich aus den Rezyklaten von Milchflaschen und Kunststoffrohren. Insgesamt beträgt die Kunststoff-Recyclingquote im Scénic Vision 70 Prozent.

Weitere technische Informationen zum kommenden Renault Scénic und dessen Preise liegen noch nicht vor.

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xSureface 20. Mai 2022

Du vergisst, dass Erdgasspeicher nicht für Wasserstoff tauglich sind. Die Infrastruktur...

nightmar17 19. Mai 2022

Wird man in 8 Jahren sehen, erst dann soll die Entwicklung fertig sein.

dieser_post_ist... 19. Mai 2022

Laut anderen Quellen (AMS, heise) wird der Wasserstoffantrieb wohl eher gar nicht oder...

mxcd 19. Mai 2022

Wenn mir grade mal kein Grund einfällt, von Elon Musk genervt zu sein, schau ich mir neue...



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