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Konzeptauto: Lincoln L100 mit Kinofußboden

Das Konzeptfahrzeug Lincoln L100 soll zeigen, wie autonom fahrende Luxusautos aussehen könnten. Die Passagiere sitzen über einem Display.
/ Andreas Donath
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Lincoln L100 (Bild: Ford)
Lincoln L100 Bild: Ford

Lincoln ist wie Cadillac eine Luxusmarke von Ford mit einer langen Tradition, die sich auch im neuen L100 Concept(öffnet im neuen Fenster) widerspiegelt, der auf der Pebble Beach Concours d'Elegance vorgestellt wurde. Das Konzeptauto mit Elektroantrieb soll die Designrichtung der Marke für die fernere Zukunft zeigen.

Der Name ist eine Anspielung auf das Lincoln Model L von 1922, wobei damit die Gemeinsamkeiten schon weitgehend aufgebraucht sind, denn Ford will mit seinem Konzeptauto demonstrieren, dass vor allem der Innenraum sich beim autonomen Fahren vollständig ändern wird. Darüber hinaus besticht das Modell durch seine extrem lange und tiefe Motorhaube, seine riesigen Räder mit beleuchteten Zierblenden und den leuchtenden Karosserieelementen. Das in voller Länge nach hinten weg klappende Glasdach dürfte allerdings wie viele andere Elemente so nie in Serie gehen.

Das Fahrzeug soll über Akkuzellen verfügen, die zugleich Teil der tragenden Struktur des Fahrzeugs sind und so viel Platz für eine Neugestaltung des Innenraums bieten.

Dort erwarten die Passagiere eine weit in den Raum hinein ragende Mittelkonsole mit Display und einem Controller in Kristalloptik darauf. Dieser soll das althergebrachte Lenkrad ersetzen. Fahrer und Beifahrer sitzen auf einer gemeinsamen Bank, wenngleich es keinen Mittelsitz vorne gibt. Die vordere Sitzreihe kann so umgeklappt werden, dass sich alle Personen im Auto gegenübersitzen.

Das auffälligste Element ist jedoch ein Bildschirm, der den Fußraum des Fahrzeugs fast vollständig einnimmt. Was dort genau abgebildet werden soll, ist nicht klar ersichtlich. Im Begleitvideo zum Konzept läuft dort eine Art Bildschirmschoner.


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