Kontrollflüge: Frankfurter Flughafen testet Drohnen-Einsatz

Am Frankfurter Flughafen haben die Lufthansa, Fraport und die Deutsche Flugsicherung erfolgreich den Einsatz von Multicoptern im Flugbetrieb getestet. Die Fluggeräte können hier beispielsweise zur Inspektion von Landebahnen genutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Multicopter im Einsatz am Frankfurter Flughafen
Ein Multicopter im Einsatz am Frankfurter Flughafen (Bild: oro-photography)

Am Frankfurter Flughafen sind Anfang Dezember 2015 nicht nur wie gewohnt Flugzeuge durch die Luft geflogen: Der Flughafenbetreiber Fraport, die Deutsche Flugsicherung sowie Lufthansa Aerial Services haben den Einsatz von Multicoptern, umgangssprachlich auch Drohnen genannt, im Flugbetrieb getestet.

  • Ein Multicopter im Einsatz am Frankfurter Flughafen (Bild: oro-photography)
  • Ein Multicopter im Einsatz am Frankfurter Flughafen (Bild: oro-photography)
  • Ein Multicopter im Einsatz am Frankfurter Flughafen (Bild: oro-photography)
  • Ein Multicopter im Einsatz am Frankfurter Flughafen (Bild: oro-photography)
  • Ein Multicopter im Einsatz am Frankfurter Flughafen (Bild: oro-photography)
Ein Multicopter im Einsatz am Frankfurter Flughafen (Bild: oro-photography)
Stellenmarkt
  1. Security / Penetration Tester (m/w/d)
    imbus AG, deutschlandweit
  2. Linux Systemadministrator / Linux Techniker (m/w/d)
    Computer Manufaktur GmbH, Berlin
Detailsuche

Während einer verkehrsärmeren Zeit fanden in einem Zeitraum von zwei Stunden Testflüge über der zu dieser Zeit nicht genutzten Landebahn Nordwest statt. Ziel des positiv verlaufenen Tests war unter anderem die Überprüfung, ob ein mit einem speziellen Transponder ausgestatteter Multicopter tatsächlich auf den Überwachungssystemen des Flughafens und von Flugzeugen sichtbar ist. Dies ist eine wichtige Voraussetzung, um derartige Fluggeräte im Flugbetrieb verwenden zu können.

Copter können für Kontrolle und Überwachung genutzt werden

Mögliche Einsatzgebiete für Drohnen an Flughäfen liegen im Bereich der Kontrolle und Überwachung. So könnten mit Multicoptern beispielsweise Start- und Landebahnen auf Fremdkörper hin untersucht werden. Außerdem kann die Topografie vermessen werden, was während des Tests am Beispiel des Gebäudes der Flughafenfeuerwehr erprobt wurde. Auch andere Industrieanlagen könnten von einer Copterüberwachung profitieren.

Im Vorfeld der Tests mussten zahlreiche Genehmigungen eingeholt und Absprachen zwischen den einzelnen Akteuren getroffen werden. Der Einsatz von unbemannten Fluggeräten innerhalb der Flugsicherheitszonen von Flughäfen ist rechtlich sehr strikt geregelt. Daher dürfen auch Privatpersonen in der Umgebung eines Flughafens nicht ohne Erlaubnis ihren Copter abheben lassen.

Golem Akademie
  1. Elastic Stack Fundamentals – Elasticsearch, Logstash, Kibana, Beats: virtueller Drei-Tage-Workshop
    15.–17. März 2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

In der Vergangenheit kam es bereits zu einigen Zwischenfällen und Beinahezusammenstößen. In den USA hat die Luftfahrtbehörde jetzt angeordnet, dass sich jeder private Copterpilot registrieren lassen muss. Die persönliche Registrierungsnummer muss auf all seinen Fluggeräten angebracht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
11 gute Gründe gegen den Umstieg auf Windows 11

Microsoft hat mit Windows 11 ein besseres Windows versprochen. Momentan fehlt aber viel und Funktionen werden hinter mehr Klicks versteckt.
Ein IMHO von Oliver Nickel

Microsoft: 11 gute Gründe gegen den Umstieg auf Windows 11
Artikel
  1. Reddit: IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig
    Reddit
    IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig

    Ein anonymer IT-Spezialist will unbemerkt seinen Job vollständig automatisiert haben. Dem Arbeitgeber sei dies seit einem Jahr nicht aufgefallen.

  2. Spielebranche: Microsoft will Activision Blizzard übernehmen
    Spielebranche
    Microsoft will Activision Blizzard übernehmen

    Diablo und Call of Duty gehören bald zu Microsoft: Der Softwarekonzern will Activision Blizzard für rund 70 Milliarden US-Dollar kaufen.

  3. Elektromobilität: Der ID.3 ist für dieses Jahr ausverkauft
    Elektromobilität
    Der ID.3 ist für dieses Jahr ausverkauft

    Nicht nur wegen der Chipkrise müssen VW-Kunden auf ihre Elektroautos warten.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 Digital inkl. 2. Dualsense bestellbar • RTX 3080 12GB bei Mindfactory 1.699€ • Samsung Gaming-Monitore (u.a. G5 32" WQHD 144Hz Curved 299€) • MindStar (u.a. GTX 1660 6GB 499€) • Sony Fernseher & Kopfhörer • Samsung Galaxy A52 128GB 299€ • CyberGhost VPN 1,89€/Monat [Werbung]
    •  /