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Holvi ist vergleichweise teuer

Holvi ist ein Banking-Startup aus Finnland, das mittlerweile zur spanischen Großbank BBVA gehört. Die Smartphone-App des Finanzdienstleisters zeichnet sich durch eine intuitive Benutzeroberfläche aus und verfügt über hilfreiche Features wie eine direkte Rechnungserstellung am Smartphone.

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Im Modell Builder sind alle nötigen Basisfunktionen, inklusive Geschäftskonto mit europäischer Iban, kostenlose Sepa-Transaktionen, die Business-Mastercard und eine Lexoffice-Integration enthalten. Damit ist das Konto zum Beispiel für Nutzer der Buchhaltungssoftware eine Alternative zum Angebot von Kontist. Barverfügungen sind allerdings mit 2,5 Prozent vom Abhebebetrag vergleichsweise teuer.

Im Kontomodell Complete sind zum Preis von 18 Euro im Monat unter anderem fünf Geschäftskonten und zugehörige Business-Mastercards sowie eine Online-Shop-Funktion enthalten. Teuer wird es allerdings, wenn Freiberufler zum Paket Unlimited greifen. Dort fallen 98 Euro im Monat an. Dafür gibt es unter anderem eine unbegrenzte Anzahl von Konten, Karten und Abhebungen. Es stellt sich allerdings die Frage, ob ein solches Paket zu diesem Preis für Freelancer sinnvoll ist. Schließlich dürften die meisten Bedürfnisse mit einer Karte, einem Konto und der Lexoffice-Integration erfüllt sein.

Fazit

Das Angebot an Smartphonekonten für Freelancer bleibt trotz einiger interessanter Angebote überschaubar. Gleichwohl liegen alle vorgestellten Konten für Freiberufler in Sachen Kosten deutlich vor der klassischen Filialbankkonkurrenz.

So fallen beispielsweise bei der Deutschen Bank für das Business-Aktiv-Konto allein 8,90 Euro Grundgebühr pro Monat an, jede beleglose Buchung kostet 15 Cent, und es gibt nicht einmal die Möglichkeit, Unterkonten einzurichten. Auch andere Wettbewerber langen bei Freelancern kräftig zu: Die deutsche Unicredit-Tochter Hypo Vereinsbank berechnet für ihr HVB Konto4Business Smart 7 Euro pro Monat, hinzu kommen 35 Cent je belegloser Buchung.

Wer die Bank telefonisch erreichen beziehungsweise Bargeld will, muss eine Gebühr von 3,50 Euro einplanen. Selbst die Girokarte zum Konto ist nicht inklusive, sondern kostet 5 Euro pro Jahr. Auch auf App-Integrationen wie Debitoor, Fastbill und Lexoffice müssen Freelancer in der Regel verzichten.

Wem also zum Beispiel das Thema Buchhaltung mit Lexoffice wichtig ist, sollte besser zu den Angeboten von Kontist und Holvi greifen. Freiberufler, die öfter mit Bargeld arbeiten oder häufig außerhalb der Eurozone unterwegs sind, dürften aktuell bei einem der beiden Kontomodelle von N26 richtig sein.

Preislich und im Hinblick auf ihren Funktionsumfang sind die Newcomer für Kleinunternehmer in jedem Falle eine attraktive Alternative zu Filialbank-Girokonten für Selbstständige. Trotz aller Features und Vorteile ist aber zu bedenken, ob hin und wieder ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung stehen sollte, wenn es mal ein Problem mit dem Konto gibt. Gerade in diesem Punkt brauchen Freiberufler Verlässlichkeit. Ein Filialbankkonto vor Ort kann also trotz höherer Preise und weniger smarter Funktionen durchaus hin und wieder Vorteile haben.

 Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
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MarioWario 22. Mai 2019

Bekanntermaßen sind iOS-Angriffe professioneller, aber werden mangels Transparenz auch...

MarioWario 22. Mai 2019

zu Recht. Gerade Kontobetrug und Geldwäsche sind die Hauptprobleme von N26 (wenn...

Geistesgegenwart 21. Mai 2019

Da hat dir dein Stb quark erzählt. Auch Kapitalgesellschaften haben einen gesetzlich...

DavidGöhler 21. Mai 2019

Tja, das merkt man erst, wenn man Kunde ist (wie ich). HBCI geht auch nicht. Die...

DavidGöhler 21. Mai 2019

.. das dieser Artikel leider gar nicht anschneidet. N26 und Lexoffice ist ein sehr...


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