Kontaktverfolgung: Berlin will keine Luca-App mehr

Das Land Berlin überlegt sogar, komplett aus der Kontaktverfolgung auszusteigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Immer mehr Länder steigen aus der Luca-App aus.
Immer mehr Länder steigen aus der Luca-App aus. (Bild: Nexenio/Montage: Golem.de)

Das Land Berlin will den Vertrag mit der Luca-App nicht verlängern und überlegt sogar, komplett aus der Corona-Kontaktnachverfolgung auszusteigen. Das berichtet der öffentlich-rechtliche Sender RBB.

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Der Berliner Senat will den im März auslaufenden Vertrag mit der Luca-App demnach nicht verlängern. "Wir sind politisch der Meinung, dass wir Luca in Zukunft nicht brauchen werden", sagte Gesundheitsstaatssekretär Thomas Götz dem RBB. Derzeit werde diskutiert, dass mit der 2G-Plus-Regelung die Kontaktnachverfolgung nicht mehr benötigt werde. "Da ist die Meinungsbildung aber noch nicht komplett abgeschlossen."

Zuvor hatten bereits Bremen, Brandenburg und Schleswig-Holstein erklärt, die Verträge mit der Luca-App nicht zu verlängern. "Der Einsatz der Luca-App hat im vergangenen Jahr bei der Kontaktnachverfolgung keinen großen Mehrwert gezeigt", teilte die Bremer Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) mit. "In Bremen wurden nur wenige Abfragen durch das Gesundheitsamt vorgenommen, und somit hat sich das System für uns nicht bewährt."

Datenschutzbeauftragte für Einsatz der Corona-Warn-App

Ein Ausstieg aus der Luca-App wird nach etlichen Sicherheits- und Datenschutzproblemen auch von Politikern und Datenschützern gefordert. Entsprechend erwägen weitere Länder einen Ausstieg.

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Im November hatte die Berliner Datenschutzbehörde das Land aufgefordert, auch die Corona-Warn-App zur Kontaktverfolgung zu erlauben. Wie bei der umstrittenen Luca-App ist auch mit der Corona-Warn-App ein Checkin über QR-Codes an einem Ort möglich. Im Unterschied zu Luca werden jedoch keine persönlichen Daten erfasst und gespeichert. Entsprechend können Behörden nicht auf die Kontaktdaten der Besucher zugreifen. Das gilt auch für die Polizei, die in mindestens einem Fall rechtswidrig auf die Luca-Daten zugegriffen hatte.

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Myxier 23. Jan 2022

Es gibt Zusammenhänge, aber einen großen Unterschied zwischen Datenschutz und...

frankenwagen 23. Jan 2022

Sinnvoller als weiteres Geld für die Luca App auszugeben wäre das allemal.



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