QR-Coddes sind noch nicht kompatibel

Die alleinige Nutzung der Corona-Warn-App bei der Clustererkennung hätte allerdings den Nachteil, dass keine Warnung erfolgen würde, wenn ein Infizierter die App nicht nutzt oder seine Daten nicht hochlädt. Da immer noch die meisten Menschen die App nicht installiert haben und die Uploadquote nur bei 60 Prozent liegt, erfolgten die Warnungen eher unzuverlässig.

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Ein weiteres Problem bei der Kontaktnachverfolgung durch die Corona-Warn-App soll in zwei bis drei Wochen behoben sein. Denn anders als von der Bundesregierung und den App-Entwicklern angekündigt, kann die Corona-Warn-App doch nicht die QR-Codes der Luca-App lesen. Das berichtet die Tagesschau. Eine Fehlerbehebung sei "erst in zwei bis drei Wochen" möglich, sagte Luca-Chef Patrick Hennig dem Nachrichtenportal.

Fehlermeldung bei Check-in

Auf Anfrage von Golem.de hatten SAP und Deutsche Telekom, die Entwickler der Corona-Warn-App, Ende März erklärt: "QR-Codes, die in den Apps generiert werden, sind mit der jeweils anderen App kompatibel, so dass die Codes mit beiden Apps gescannt werden können. Dafür werden beispielsweise die notwendigen Informationen der CWA in den Luca-QR-Code integriert und in einem definierten Schema abgespeichert. So weiß jede App genau, wo sie die jeweiligen Informationen findet."

Doch selbst bei aktuell durch die Luca-App generierten QR-Codes gibt es noch eine Fehlermeldung, wie eine Überprüfung durch Golem.de ergab. Umgekehrt war es uns auch nicht möglich, mit der Luca-App einen QR-Code der Corona-Warn-App einzulesen.

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Hennig, dessen Startup Nexenio die Luca-App entwickelt hat, will nicht für die Probleme verantwortlich sein. "Die CWA hat eine eigene Struktur vorgegeben und sich dagegen entschieden, selbst kompatibel mit den Inhalten der Luca-Codes zu sein", sagte er Tagesschau.de. Allen Luca-Codes müsse ein neues Datenpaket hinzugefügt werden. "Hierzu laufen gerade die Abstimmungen mit BMG und SAP", sagte Hennig. Ein Treffen am vergangenen Dienstag sei dem Vernehmen nach ergebnislos zu Ende gegangen.

Sollte das Problem behoben sein, kommt auf die Nutzer der Systeme viel Arbeit zu. Dann müssten in mehr als 114.000 Restaurants, Friseursalons oder Geschäften neue QR-Codes auf Speisekarten, Plakate und Aufkleber gedruckt werden.

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 Kontaktnachverfolgung: Corona-Warn-App lässt sich leichter trollen als Luca-App
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cruse 13. Mai 2021

Danke für eure Rückmeldungen Find ich höchst interessant wie unterschiedlich die...

treysis 04. Mai 2021

Nein, rückwirkend funktioniert das ja nicht. Die Macher der CWA waren nicht so blöd.

treysis 04. Mai 2021

Genau das macht Luca doch aber? Das ist eigentlich auch der ursprünglich vorgesehene...

smonkey 03. Mai 2021

8 Meter freie Luftlinie. Die 6 Meter durch die Wand, und erst Recht nicht durch halbwegs...

ashahaghdsa 03. Mai 2021

Also bei der Luca App muss man (s)eine Telefonnummer registrieren. Das ist schon eine...



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