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Kontakte synchronisieren mit iOS: GMail unterstützt nun CardDAV

Wer iOS oder Mac OS nutzt, hat seine Kontakte bisher zumeist mit der iCloud synchronisiert. Mit der Implementierung des CardDAV-Protokolls macht jetzt Googles Maildienst der iCloud Konkurrenz.
/ Andreas Sebayang
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GMail verwaltet Kontakte nun per CardDAV. (Bild: Google)
GMail verwaltet Kontakte nun per CardDAV. Bild: Google

Für die Bereitstellung von Kontaktdaten unterstütze GMail nun den CardDAV-Standard(öffnet im neuen Fenster), hat Google über sein Blog bekanntgegeben(öffnet im neuen Fenster). Das erleichtert unter anderem iOS-Nutzern das Synchronisieren von Kontakten, da das Betriebssystem schon länger CardDAV unterstützt. Auch Mac OS X bietet die Möglichkeit, CardDAV-Accounts im System zu integrieren.

Google hat CardDAV offenbar gezielt für iOS implementiert und bietet auch eine iOS-spezifische Nutzungsanleitung(öffnet im neuen Fenster). Googles CardDAV-Server kann so als Alternative zur iCloud-Synchronisierung benutzt werden. CardDAV von Google funktioniert ausschließlich mit aktivem SSL.

CardDAV basiert auf dem weit verbreiteten WebDAV-Standard und ist derzeit als Proposed Standard einsehbar(öffnet im neuen Fenster). Autor des Standards ist Cyrus Daboo, der durch das Mulberry-Mailprogramm bekannt wurde und seit einigen Jahren für Apple arbeitet.

Vor allem Apple nutzt CardDAV laut der Implementierungsliste(öffnet im neuen Fenster), aber auch Yahoo setzt auf das offene Protokoll.


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