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Konsolen in China: Glücksspiel und Gewalt verboten

Über eine Freihandelszone in Schanghai können westliche Firmen auch in China ihre Konsolen verkaufen. Über den Inhalt der Spiele wacht allerdings der Staat. Jetzt gibt es Informationen, was er erlaubt - und was nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektronikladen in Schanghai im Januar 2014
Elektronikladen in Schanghai im Januar 2014 (Bild: Peter Parks/AFP)

Die Behörden in China haben ihre Pläne zur Zulassung von Konsolen konkretisiert. Damit wird nun etwas klarer, unter welchen Bedingungen das Verkaufsverbot für Playstation 4, Xbox One und andere Geräte fällt, das in dem Land seit dem Jahr 2000 gilt. So sollen in den Spielen unter anderem Elemente wie Glücksspiel, aber auch Angriffe auf die Verfassung von China oder dessen territoriale Integrität verboten werden, berichtet Gamesinasia.com.

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Offenbar müssen alle Spiele den Behörden vorgelegt und genehmigt werden - was angeblich innerhalb von 20 Tagen geschehen soll. Auch größere Updates und inhaltliche Erweiterungen müssen bei den Zensurstellen eingereicht werden. Auch die positive Darstellung von Gewalt ist untersagt, ebenso Angriffe auf die chinesische Kultur und Traditionen. Das US-Magazin Forbes weist darauf hin, dass die genannten Vorgaben extrem viel Spielraum für eine sehr enge, aber auch sehr weite Interpretation lassen.

Ende 2013 hatte China angekündigt, das Verkaufsverbot der Konsolen in China zu lockern. Damals hieß es, dass westliche Firmen über eine Freihandelszone in Schanghai ihre Daddelkisten herstellen und vertreiben dürfen, wenn sie mit lokalen Partnern vor Ort zusammenarbeiten.

Konkrete Pläne über einen offiziellen Marktstart in China hat bislang keiner der drei großen Hersteller Nintendo, Sony und Microsoft. Allerdings sorgen Meldungen über aufgehobene Verkaufsschranken bei Nintendo schon jetzt immer wieder für steigende Aktienkurse.

Microsoft hat mit der Firma Bestv New Media, einem Ableger der Shanghai Media Group, ein Joint Venture zur Erschließung des Marktes gegründet. Sony hat laut Gameinformer.com eine interne Abteilung namens China Strategy Department aufgebaut.

Generell ist es nicht ganz einfach, den chinesischen Konsolenmarkt aus der Ferne einzuschätzen. Im Gespräch mit Entwicklern des Landes erlebt Golem.de immer wieder, dass selbst diese Brancheninsider sehr unterschiedliche Aussagen über ihre Heimat treffen. Dann ist beispielsweise mal zu hören, dass es in Wirklichkeit sehr einfach sei, an aktuelle Konsolen zu gelangen, während ein anderer Entwickler sagt, dass es nahezu unmöglich sei.

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Randy19 30. Apr 2014

Kommt drauf an wie eng die die Sache sehen. Bei einigen Mario Spielen werden Viecher mit...

Endwickler 24. Apr 2014

Lustiges zu Schanghai: http://www.duden.de/rechtschreibung/schanghaien

Akkarin 22. Apr 2014

Naja zumindest die Hakenkreuze hätten wahrscheinlich zensiert werden müssen. Da Spiele ja...

Zockmock 22. Apr 2014

Ich glaube hier sind Spiele gemeint, nicht die Konsole selber.


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