Konsole: Playstation 5 Pro soll mit PSSR 2.0 deutlich mehr fps können

Die Playstation 5 Pro könnte in den kommenden Monaten ein spürbares Leistungs-Upgrade per Software erhalten. Wie Vice unter Berufung auf einen japanischen Leaker(öffnet im neuen Fenster) berichtet, arbeitet Sony demnach an PSSR 2.0, einer überarbeiteten Version der hauseigenen Upscaling-Technik.
Das Update soll noch im ersten Quartal 2026 erscheinen und vor allem höhere Bildraten sowie eine verbesserte Bildqualität ermöglichen. Sony hat sich bislang nicht öffentlich zu dem Thema geäußert.
PSSR steht für Playstation Spectral Super Resolution und ist Sonys KI-gestütztes Verfahren, um Spiele intern in einer niedrigeren Auflösung zu berechnen und anschließend auf 4K oder höhere Zielauflösungen hochzuskalieren.
Ziel ist es, GPU-Last zu sparen, ohne sichtbar an Schärfe oder Stabilität einzubüßen. Bereits die erste Version gehört zu den zentralen Technikmerkmalen der PS5 Pro ( Test auf Golem ), die im Vergleich zur regulären PS5 über eine deutlich stärkere GPU, erweitertes Raytracing und schnelleren Speicher verfügt.
Möglicherweise weitere KI-Extras für die PS5 Pro
Mit PSSR 2.0 soll diese Technik ausgebaut werden. Laut dem Leak ist eine engere technische Anlehnung an aktuelle PC-Upscaling-Verfahren wie AMDs FSR geplant.
Verbesserungen bei temporaler Bildrekonstruktion, Kantenglättung und Bewegungsdarstellung könnten dafür sorgen, dass Spiele bei gleicher oder besserer Bildqualität mit höheren Frameraten laufen.
Im Raum steht zudem, dass Sony weitere KI-Funktionen integriert, die intern noch aggressiver mit niedrigeren Renderauflösungen arbeiten, ohne sichtbare Artefakte zu erzeugen.
Der Ansatz erinnert an Nvidias DLSS, das auf dem PC seit Jahren zeigt, wie stark KI-Upscaling die Performance steigern kann. DLSS ist inzwischen in mehreren Versionen verfügbar, inklusive Frame Generation und komplexer Rekonstruktionsverfahren für Raytracing.
PSSR verfolgt ein ähnliches Ziel, ist aber speziell auf die PS5-Pro-Hardware und Sonys eigene Grafik-Pipeline zugeschnitten. Der Vorteil: Entwickler können gezielt für eine spezifische Hardware optimieren, statt unterschiedliche GPU-Generationen berücksichtigen zu müssen.