Gaming: China verbietet "unmännliche" Computerspiele

Eine "abnormale Ästhetik" in Computerspielen ist nicht mehr erlaubt: China geht weiter gegen Gaming vor.

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Computerspieler auf einer Messe in Hongkong
Computerspieler auf einer Messe in Hongkong (Bild: Anthony Kwan/Getty Images for Hong Kong Tourism Board)

Ab sofort dürfen in China Computerspiele keine Männer auf "unmännliche" Art darstellen. "Obszöne und gewalttätige Inhalte sowie solche, die ungesunde Tendenzen wie Geldanbetung und Verweiblichung fördern, sollten entfernt werden", meldet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am 09. September 2021.

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Hersteller, deren Spiele gegen diese Richtlinien verstoßen, könnten bestraft werden. Vor einigen Tagen seien bereits ähnliche Vorgaben für die Anbieter von Fernsehprogrammen erlassen worden.

Hinter den Initiativen würden konservative Mitglieder der Kommunistischen Partei stecken, die so ihr Weltbild zu retten versucht, schreibt unter anderem N-TV mit Bezug auf Experten.

Was genau unter "unmännlich" zu verstehen ist, wird nicht klar definiert. Allerdings sind in vielen asiatischen Games schon seit Jahren immer wieder sehr androgyne Figuren zu sehen - was bislang kaum jemanden gestört hat.

China legt sich mit Technologiekonzernen an

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Die chinesische Regierung geht seit einigen Wochen rigoros gegen die Spielebranche und damit auch gegen Technologiekonzerne wie Tencent und Netease vor. Die beiden Firmen gehören zu den wichtigsten Betreibern von Mobile Games in China, und vor allem durch Akquisitionen inzwischen auch im Rest der Welt.

Seit August 2021 dürfen Minderjährige in China nur noch am Freitagabend zwischen 20 und 21 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen für jeweils eine Stunde spielen.

Life is Strange: True Colors (Playstation 4)

Schwarzmarkt für Nutzerkonten

Um das zu kontrollieren, müssen sich die Spieler mit den Daten ihrer Personalausweise identifizieren, dazu kommt eine Überprüfung etwa mit der Gesichtserkennung des Smartphones.

Allerdings haben die neuen Vorschriften mittlerweile auch dazu geführt, dass ein florierender Schwarzmarkt für Nutzerkonten ohne diese Sperren entstanden ist, schreibt nun unter anderem Techdirt. Offenbar habe man die neue Gesichtserkennung noch nicht überwinden können - allerdings sei das wohl nur eine Frage der Zeit.

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