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Konost: Digitale Messsucherkamera soll Leica Konkurrenz machen

Die Messsucherkamera Konost FF eines US-Startups soll 2016 auf den Markt kommen und mit zwei Sensoren ausgerüstet sein, die die exakte manuelle Scharfstellung ermöglichen. Ähnliches bietet auch Leica an, setzt aber auf Mechanik.

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Messsucherkamera Konost
Messsucherkamera Konost (Bild: Konost)

Derzeit existiert nicht viel mehr als eine Website und das Versprechen, mit der Konost FF die "erste digitale Messsucherkamera" der Welt zu bauen. Leser dürften dabei an Leica und die M-Serie denken, die ebenfalls eine Messsucherkamera ist. Leica verwendet beim aktuellen Modell Leica M einen Bildsensor im Kleinbildfilmformat 24 x 36 mm.

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Bei dieser Kameraart müssen zwei Bilder im Sucher mit Hilfe des Schärferings deckungsgleich übereinandergelegt werden. Bei Leica geschieht das, indem ein kleiner beweglicher Spiegel verschoben wird, der das durch einen zweiten Lichtschacht einfallende Licht mittels eines Prismas in das Sucherbild einblendet.

  • Konost (Bild: Konost)
  • Konost (Bild: Konost)
  • Konost (Bild: Konost)
  • Konost (Bild: Konost)
  • Konost (Bild: Konost)
  • Konost (Bild: Konost)
  • Konost (Bild: Konost)
  • Konost (Bild: Konost)
  • Sucherbild der Konost (Bild: Konost)
Sucherbild der Konost (Bild: Konost)

Konost will hingegen einen "echten digitalen" Messsucher bauen, der auf Spiegel und Prismen verzichtet und mit einem zweiten Sensor arbeitet. Im elektronischen Sucher werden beide Aufnahmen übereinandergelegt. Dreht der Fotograf am Fokusring, ändert sich der Grad der Bildüberlagerung.

Dadurch kann auch das 4 Zoll große Display auf der Rückseite zum Scharfstellen genutzt werden, was bei Leicas Kameras nicht möglich ist. Das neue, rein digitale System soll die Kamera günstiger und wartungsarmer machen.

Die Konost soll in drei Varianten mit unterschiedlichen Sensoren erscheinen: eine Vollformatkamera mit 35-mm-Kleinbildsensor, ein APS-C-Modell und eine Variante mit einem 1 Zoll großen Sensor. Die Auflösungen sollen von 20 über 12 bis 10 Megapixel reichen, wobei alle Kameras eine Belichtungsmessung, eine Blendenprioritätsautomatik und Belichtungszeiten von 1 bis 1/4000 Sekunde bieten sollen. Die Vollformat- und die APS-C-Kamera werden mit einem Leica-M-Bajonettanschluss geplant, während beim günstigsten Modell mit 1-Zoll-Sensor ein fest verbautes 35-mm-Objektiv verwendet werden soll. Angeblich soll das günstigste Modell 2015 auf den Markt kommen und die höher auflösenden Varianten 2016.

Konost nannte noch keinen Preis für die Kameras.

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Yian 01. Mär 2015

Ich finde die Kamera wirklich interessant konzipiert, aber der Stil dieses Sprechers...

Anonymer Nutzer 25. Feb 2015

Die digitale M-Serie kann jederzeit mit einem EVF erweitert werden. Und das Konost ein...

frnkbrnhrd 25. Feb 2015

Ich kann nicht finden, dass es viel Ähnlichkeit mit dem Verlinken Leica-M-Sondermodell...


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