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Konkurrenzdruck: Samsung plant weniger Smartphone-Modelle

Weniger Auswahl, mehr Profit: Das ist Samsungs neues Motto bei Smartphones. Mindestens ein Viertel weniger neue Modelle plant der Marktführer. Es ist fraglich, ob das genügt, um den Marktanteil wieder steigern zu können.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung plant für nächstes Jahr weniger Smartphone-Modelle.
Samsung plant für nächstes Jahr weniger Smartphone-Modelle. (Bild: Hannibal Hanschke/Reuters)

Samsung will im nächsten Jahr 25 bis 30 Prozent weniger neue Smartphone-Modelle auf den Markt bringen, berichtet das Wall Street Journal. Diese Zahlen hatte Samsungs Leiter für Anlegerbeziehungen, Robert Yi, bekannt gegeben. Samsungs Pressestelle hat diese Angaben laut dem Bericht bestätigt. Mit diesem Schritt wolle Samsung die Kosten senken und so die Einnahmen erhöhen.

Gewinnrückgang bei Samsung

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Denn im dritten Quartal 2014 verzeichnete Samsung infolge des sinkenden Absatzes bei teuren Smartphones einen verringerten Gewinn. Auch der Preisdruck auf dem Smartphone-Markt sei gestiegen. In den letzten Jahren hatte Samsung im Vergleich zu den Wettbewerbern sehr viele neue Smartphones auf den Markt gebracht. Das führte dazu, dass teilweise technisch sehr ähnliche Geräte zur gleichen Zeit verkauft wurden und eigentlich nur die Produktbezeichnungen und die Gehäuseform etwas anders waren.

Samsungs Überschuss fiel mit 4,2 Billionen Won (etwa 3,2 Milliarden Euro) auf das niedrigste Niveau seit drei Jahren. Es war bereits der vierte Quartalsrückgang in Folge. Mit der Reduktion der Modellpalette will Samsung den Gewinn wieder steigern, und der Hersteller erhofft sich auch eine Steigerung der Marktanteile. Das kommende Jahr wird zeigen, ob das Konzept von Samsung aufgeht.

Samsung hat Marktanteile verloren

Nach aktuellen Zahlen des Marktforschers IDC fiel Samsungs Marktanteil bei Smartphones weltweit auf 23,8 Prozent. Im Vorjahresquartal kam mit 32,5 Prozent noch fast jedes dritte Smartphone von den Südkoreanern. Samsung verkaufte jetzt 78,1 Millionen Smartphones, vor einem Jahr waren es 85 Millionen Stück. Damit ist Samsungs Marktführerschaft zwar nicht akut gefährdet, aber der Hersteller büßt ein Stück seiner Dominanz ein.

Von Samsungs Absatzverlusten profitieren nicht nur die Hersteller von Android- und Windows-Smartphones. Auch Apple konnte aufgrund von Samsungs Schwäche zulegen: Die Absatzzahlen von 33,8 Millionen vor einem Jahr haben sich auf 39,3 Millionen iPhones erhöht. Allerdings hat das Apple nicht gereicht, den Marktanteil zu erhöhen. Dieser hat sich von 12,9 Prozent auf 12 Prozent verringert, weil der Gesamtmarkt stärker gewachsen ist.



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plutoniumsulfat 19. Nov 2014

was ist denn das S4 Black? Und das Plus ist jetzt auch nicht sooo der Burner.

JakeJeremy 18. Nov 2014

Das ist da aber nicht wie ein Auslassungszeichen, sondern als Deppenapostroph benutzt...

0xDEADC0DE 18. Nov 2014

Genau das meinte ich. Das größte Manko an iOS-Geräten ist für mich das Design: Die sehen...

Parodontose 18. Nov 2014

Gibt es da eine Zahl? Also alle offiziell im Samsung Programm kaufbaren Modelle? Die...

TeK 18. Nov 2014

Der Vergleich hinkt beidbeinig.


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