Konkurrenz zu Netflix: Disney bringt eine werbefinanzierte Version von Disney+

Eine Version von Disney+ mit Werbeschaltungen wird preisgünstiger sein als das normale Abo des Streamingdienstes.

Artikel veröffentlicht am ,
Disney will in den USA noch dieses Jahr eine werbefinanzierte Version von Disney+ starten.
Disney will in den USA noch dieses Jahr eine werbefinanzierte Version von Disney+ starten. (Bild: Disney)

Im Konkurrenzkampf mit Netflix, Prime Video und HBO Max will Disney Ende 2022 zunächst in den USA eine werbefinanzierte Version von Disney+ auf den Markt bringen. Für 2023 ist eine Ausweitung in andere Länder geplant. Demnach könnte es das Angebot im kommenden Jahr auch in Deutschland geben. Nähere Details hat Disney bisher nicht bekannt gegeben.

Offen ist auch, welchen Preis der Anbieter für ein Abo von Disney+ verlangen wird, das Werbeschaltungen enthalten wird. Unklar ist auch, wie viel Werbung Kunden zu sehen bekommen und ob es Einschränkungen im Sortiment oder bei den Funktionen gibt.

Derzeit kostet Disney+ in den USA monatlich 7,99 US-Dollar. Zudem gibt es ein Jahresabo zum Preis von 79,99 US-Dollar. In Deutschland beträgt der Monatspreis für Disney+ 8,99 Euro und der Jahrespreis liegt bei 89,90 Euro.

In den USA ist Disney auch am Streamingdienst Hulu beteiligt. Dieser kostet dort regulär 12,99 US-Dollar monatlich. Wer sich für eine werbefinanzierte Version von Hulu entscheidet, zahlt 6,99 US-Dollar im Monat. Bei anderen Konkurrenzdiensten ist die werbefinanzierte Version eines Abos meist 5 US-Dollar preisgünstiger.

HBO Max mit Werbeschaltungen ohne 4K-Inhalte

So bietet Warner HBO Max regulär für 15 US-Dollar monatlich an. Seit dem Sommer 2021 gibt es auch eine HBO-Max-Variante mit Werbeschaltungen, die 10 US-Dollar monatlich kostet.

Im Fall von HBO Max gibt es für Abonnenten bei der preisgünstigeren Version aber auch viele Einschränkungen: Es gibt es keine Downloadfunktionen auf Smartphones und Tablets und generell werden Inhalte maximal in Full-HD-Auflösung bereitgestellt. Ansonsten gibt es bei HBO Max auch Inhalte in 4K-Auflösung.

Netflix bietet auch in den USA keine werbefinanzierte Variante des Angebots an. Auch von Amazons Prime Video gibt es keine werbefinanzierte Variante.

Disney hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2024 mindestens 230 Millionen Abonnenten für Disney+ zu gewinnen. Damit dieses Ziel erreicht wird, könnte eine werbefinanzierte Version des Dienstes helfen.

Zuletzt meldete das Unternehmen, dass es weltweit fast 130 Millionen Abonnenten für Disney+ gebe. Zum Vergleich: Netflix vermeldete zuletzt knapp 222 Millionen Abonnenten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


robinx999 07. Mär 2022

Dazugeschenkt finde ich komisch, am Ende zahlt man das Paket, viele werden gerade bei...

Truster 07. Mär 2022

naja disney+ würde sich mit Eigenwerbung schwer tun - ist ja alles schon im Abo...

Garius 07. Mär 2022

Naja, kannst du doch, wenn du dich so einschränken willst. Wenn ich Milch von Bärenmarke...

Truster 07. Mär 2022

ja, rede es dir nur ein, vielleicht glaubst es irgendwann auch selber. :-) Also wenns mir...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /