Konkurrenz zu Disney+: Kunden des Netflix-Werbeabos erhalten kleineren Katalog

Sowohl die werbefinanzierte Version von Netflix als auch das Konten-Sharing kommen doch nicht mehr dieses Jahr.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix will sein Werbeabo in einigen Ländern Anfang 2023 starten.
Netflix will sein Werbeabo in einigen Ländern Anfang 2023 starten. (Bild: Jakub Porzycki/Reuters)

Wenn Netflix Anfang 2023 ein werbefinanziertes Abo auf den Markt bringen wird, erhalten Zuschauer nicht den gleichen Film- und Serienkatalog wie Kunden, die den normalen Preis für Netflix bezahlen. Das gab Netflix-Co-CEO Ted Sarandos anlässlich der Veröffentlichung der Netflix-Quartalszahlen bekannt.

Stellenmarkt
  1. Systemadministratorin (a) im IT-Betrieb
    Stadt Freiburg, Freiburg
  2. Softwaretester / Testingenieur (m/w/d)
    Swarco Shared Service GmbH, Unterensingen
Detailsuche

Mit dem Start des werbefinanzierten Abos will Netflix laut Sarandos "einige zusätzliche Inhalte freischalten, aber sicherlich nicht alle". Er ist sich sicher, dass Abonnenten der werbefinanzierten Version trotzdem ein "großartiges Erlebnis" hätten. Netflix führt derzeit Verhandlungen mit Filmstudios, um ein werbefinanziertes Abo anbieten zu können. Sarandos will erreichen, dass möglichst viele Inhalte in die Werbeversion integriert werden können.

Noch ist unklar, wie viel kleiner der Katalog der werbefinanzierten Version von Netflix sein wird. Der Katalogumfang des Streamingdienstes variiert von Land zu Land. Auch bei der Werbeversion wird es so sein, dass Inhalte verschwinden und andere Filme und Serien neu in das Abo aufgenommen werden.

Netflix startet Werbeversion in ausgewählten Ländern

Das Werbeoabo wird es Anfang 2023 zunächst in ausgewählten Ländern geben. Netflix machte noch keine Angaben dazu, welche Länder beim Start dabei seien. Im Mai 2022 hatte das Unternehmen vorgehabt, mit der Werbeversion noch 2022 zu starten.

Golem Karrierewelt
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.09.2022, virtuell
  2. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Auch die Zusatzgebühr für Konten-Sharing sollte ursprünglich noch dieses Jahr starten. Nun geht Netflix davon aus, dass diese Gebühr im breiteren Maßstab erst 2023 kommen werde. In Kürze wird Netflix eine Zusatzgebühr für Konten-Sharing in weiteren Ländern in Südamerika einführen. Eigentlich darf ein Netflix-Konto nur im eigenen Haushalt mit anderen Personen geteilt werden. Mit der Zusatzgebühr soll das Konten-Sharing mit Personen in einem anderen Haushalt erlaubt werden. Die Gebühr ist geringer als die Kosten für ein vollwertiges Netflix-Abo. Damit will Netflix mehr Einnahmen erzielen.

Weiterhin ist unklar, zu welchem Preis Netflix eine werbefinanzierte Variante anbieten wird. Sicher ist bisher nur, dass Abonnenten dafür weniger bezahlen werden als für ein vollwertiges Netflix-Abo. Von allen drei Netflix-Abos soll es eine Werbevariante geben. Das normale Netflix-Abo soll ohne Werbeschaltungen bleiben.

Disney+ plant auch eine Werbeversion

Netflix teilte kürzlich mit, dass Microsoft als Technik- und Vertriebspartner ausgewählt worden sei, um ein werbefinanziertes Abo umzusetzen. Mit dessen Einführung will Netflix neue Abonnenten gewinnen, um mehr Geld zu verdienen. Offen bleibt, wie viele bestehende Netflix-Abonnenten auf eine werbefinanzierte Variante wechseln würden.

Disney+ ist einer der größten Konkurrenten von Netflix und geht einen ähnlichen Weg. Disney verkündete Anfang März 2022, ein werbefinanziertes Abo von Disney+ anzubieten. Dieses soll bis Ende 2022 in den USA starten. In weiteren Ländern soll es Disney+ mit Werbeschaltung im Jahr 2023 geben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


sven-hh 21. Jul 2022 / Themenstart

Gut, kann ich z.T. nachvollziehen den Gedanken, aber wie auch im Artikel genannt, wird da...

sven-hh 21. Jul 2022 / Themenstart

und? dann guck ich erstmal was anderes bis die folgen soweit sind das ich nen abend...

tomate.salat.inc 20. Jul 2022 / Themenstart

Machen Sie doch. Und wie sichs gehört wird zum Abschied nochmal versucht alles raus zu...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Krieg der Steine
Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden

Lego hat einen Rechtsstreit um Mini-Figuren gegen einen Spielwarenhändler gewonnen, der Figuren aus China verkauft hat.

Krieg der Steine: Kopierte Lego-Mini-Figuren dürfen nicht verkauft werden
Artikel
  1. Smartphones: Xiaomis neues Foldable ist wesentlich günstiger
    Smartphones
    Xiaomis neues Foldable ist wesentlich günstiger

    Das Xiaomi Mix Fold 2 ähnelt dem Samsung Galaxy Fold 4. Es ist ähnlich gut ausgestattet, kostet aber wesentlich weniger Geld.

  2. USA: Tesla stoppt Bestellungen für das Model 3 Long Range
    USA
    Tesla stoppt Bestellungen für das Model 3 Long Range

    In den USA und Kanada übersteigt die Nachfrage nach dem Tesla Model 3 LR das Angebot, so dass Tesla erstmal keine Bestellungen mehr annimmt.

  3. Web Components mit StencilJS: Mehr Klarheit im Frontend
    Web Components mit StencilJS
    Mehr Klarheit im Frontend

    Je mehr UI/UX in Anwendungen vorkommt, desto mehr Unordnung gibt es im Frontend. StencilJS zeigt, wie man verschiedene Frameworks mit Web Components zusammenbringt.
    Eine Anleitung von Martin Reinhardt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • BenQ Mobiuz EX3410R 499€ • HyperX Cloud Flight heute für 44€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 5 5600X 169€, Intel Core i5-12400F 179€ und GIGABYTE RTX 3070 Ti Master 8G 699€ + 20€ Cashback) • Weekend Sale bei Alternate (u. a. AKRacing Master PRO für 353,99€) [Werbung]
    •  /