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Konkurrenz für Rewe und Amazon: Kaufland versucht es wieder mit eigenem Online-Angebot

In einem ersten Schritt werden Artikel von Kaufland in den Onlineshop von real.de integriert.

Artikel veröffentlicht am ,
Kaufland will wieder im Onlinehandel aktiv werden.
Kaufland will wieder im Onlinehandel aktiv werden. (Bild: Kaufland)

Die Supermarktkette Kaufland will einen neuen Anlauf im Bereich Onlinehandel nehmen. Die hinter Kaufland stehende Schwarz-Gruppe hat bekannt gegeben, dass die Webseite Kaufland.de bis Mitte April 2021 alle Funktionen des Onlineshops der Webseite Real.de integrieren wird. Die Schwarz-Gruppe hat Real.de vergangenes Jahr aufgekauft.

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Ab dem 1. März 2020 will Kaufland auf der Webseite Real.de erstmalig als neuer Betreiber aktiv sein. Die Webseite ist ein Marktplatz für verschiedene Händler und hat nicht den Ruf, besonders kundenfreundlich gestaltet zu sein. Die verlangten Preise sind zum Teil deutlich höher als bei der Konkurrenz und nicht immer ist ersichtlich, von wem ein bestimmtes Produkt verkauft wird.

Kaufland hatte bereits vor einigen Jahren versucht, Lebensmittel über das Internet zu verkaufen. Das Projekt wurde nach einem Jahr wieder eingestellt, damals wurden 300 Beschäftigte aus diesem Bereich entlassen. Das Unternehmen begründete den Schritt damit, dass sich die Lieferung von Lebensmitteln nicht kostendeckend betreiben lasse.

Einkaufen im alten Kaufland-Onlineshop war stark beschränkt

Der Lieferservice von Kaufland verlangte einen Mindestbestellwert von 40 Euro. Die ersten drei Lieferungen waren gratis, dann wurden Gebühren zwischen 2,75 Euro und 4,75 Euro berechnet. Die Einkaufserfahrung auf der Kaufland-Webseite war damals schlecht. Mit der Suchfunktion ließen sich viele Artikel des täglichen Bedarfs nicht finden, was die Nutzung der Seite entsprechend unkomfortabel machte.

Zudem waren die möglichen Stückzahlen für beliebte Waren oft eingeschränkt. So war etwa die Menge an bestellbaren Milchpackungen sehr niedrig, obwohl das ein Artikel ist, den sich manche Kunden lieber liefern lassen anstatt sie selbst nach Hause tragen zu müssen. Das Gleiche galt für Getränkekisten: Mehr als sieben Kisten konnten nicht bestellt werden und ab der dritten Getränkekiste gab es einen Aufschlag von 1,50 Euro pro Kasten.

Auf der Webseite von Kaufland.de gibt es derzeit keinen Onlineshop, die Internetpräsenz ist auf aktuelle Werbeflyer, Rezepte und Hintergrundinformationen beschränkt.

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suicicoo 26. Feb 2021 / Themenstart

klar, Du nimmst dem Laden Arbeit ab - für lau und Du glaubst tatsächlich, daß das...

Mailerdeamon 25. Feb 2021 / Themenstart

Was heißt das ist nicht wirtschaftlich. Wirtschaftlichkeit ist immer nur eine Frage des...

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