Abo
  • Services:

Konkurrenz für Cortana: Alexa kommt auf Windows-Computer

Cortana bekommt Gesellschaft: Amazon will im Frühjahr eine Alexa-App für Windows 10 veröffentlichen. Die großen PC-Hersteller wollen ihre Gerät damit ausrüsten. Das alles passiert ungeachtet der geplanten Verzahnung zwischen Alexa und Cortana.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazons Alexa kommt auf Windows-Computer.
Amazons Alexa kommt auf Windows-Computer. (Bild: David Becker/Getty Images)

Amazon bringt Alexa auch auf Computer. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas kündigten die großen PC-Hersteller an, ihre Desktop-PCs und Notebooks mit der Alexa-App zu bestücken. Dazu gehören Acer, Asus, HP und Lenovo, die Kunden damit die Möglichkeit eröffnen, neben Cortana einen weiteren digitalen Assistenten zu verwenden.

Alexa-App reagiert auf Zuruf

Stellenmarkt
  1. PSI Software AG Geschäftsbereich PSI Energie EE, Aschaffenburg
  2. OEDIV Oetker Daten- und Informationsverarbeitung KG, Bielefeld

Im Frühjahr will Amazon eine Alexa-App für Windows 10 veröffentlichen. Ob diese dann auch gleich für Deutschland erscheint, ist derzeit nicht bekannt. Der Start wurde in den USA auf der CES verkündet, wie The Verge und Windows Central berichten. Wenn die Alexa-App läuft, sollen Nutzer Alexa durch Zuruf aktivieren können, sofern der verwendete Computer ein ständig eingeschaltetes Mikrofon hat. Einige PC-Hersteller kündigten bereits Geräte mit Fernfeldmikrofonen an, die ähnlich gut auf Zurufe reagieren sollten wie Alexa-Lautsprecher. Zudem soll es möglich sein, die Alexa-App mittels Tastenkombination am PC zu aktivieren.

Derzeit ist noch unklar, ob die Alexa-App auch für Windows-10-Geräte erscheint, für die nicht ausdrücklich eine Alexa-Integration angekündigt wurde. Es wäre denkbar, dass die allgemeine Verfügbarkeit etwas später erfolgt, aber voraussichtlich wird die Alexa-App langfristig für alle Windows-10-Geräte erscheinen.

Verzahnung zwischen Alexa und Cortana geplant

Die eigenständige Windows-10-App ist unabhänging von der geplanten Verzahnung zwischen Alexa und Cortana. Diese sollte bereits Ende 2017 verfügbar sein, wurde von Amazon aber auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Einen neuen Termin für die Verbindung zwischen Alexa und Cortana verkündeten weder Amazon noch Microsoft. Es ist auch nicht bekannt, aus welchen Gründen die geplante Integration nicht pünktlich fertig wurde.

Das Ziel ist es, dass der jeweils andere digitale Assistent über den Basisdienst verwendet werden kann. Alexa könnte also Aufgaben von Cortana erledigen lassen, und Cortana würde Alexa-Funktionen ausführen. Wenn ein Alexa-Nutzer Cortana benutzt, soll das Muster für den Aufruf so aussehen: "Alexa, öffne Cortana." Danach folgt der Befehl, der für Cortana gedacht ist. Für Cortana-Nutzer heißt es dann: "Cortana, öffne Alexa", gefolgt vom entsprechenden Alexa-Befehl. Ob es am Ende genau so umgesetzt wird, ist nicht bekannt.

Mit einer eigenständigen Alexa-App wäre zumindest auf Windows-10-PCs die Nutzung beider digitaler Assistenten deutlich komfortabler, indem eben der gewünschte Assistent direkt verwendet wird. Die Alexa-Cortana-Integration würde dann vor allem auf Geräten eine Rolle spielen, die eher nicht darauf ausgelegt sind, mit zwei digitalen Assistenten verwendet zu werden, wie smarte Lautsprecher oder Streaminggeräte der Fire-TV-Modellreihe.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. Game Night 5,98€, Maze Runner 6,98€, Coco 5,98€)

Mini-Me 09. Jan 2018

Ich stimme sttn zu. Auch wenn Microsoft nach Apple früher als andere in den Markt...

FreiGeistler 09. Jan 2018

? "Alexa, spülen!" oder wie?

FreiGeistler 09. Jan 2018

Das "Irgendwo" ist ja das Problem...

Ach 08. Jan 2018

Es scheint aber unmöglich, den Menschen klar zu machen auf was sie sich einlassen. Die...


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  2. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär
  3. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten

Passwörter: Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn
Passwörter
Eine vernünftige Maßnahme gegen den IoT-Irrsinn

Kalifornien verabschiedet ein Gesetz, das Standardpasswörter verbietet. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn es setzt beim größten Problem von IoT-Geräten an und ist leicht umsetzbar.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Retrogaming Maximal unnötige Minis
  2. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  3. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

    •  /