Konferenzsoftware: Microsoft Teams räumt das Zimmer auf
Auf der Ignite 2023 stellt Microsoft diverse kleine und größere Features(öffnet im neuen Fenster) für Software vor. Ein Fokus liegt dabei einmal mehr auf der Konferenzsoftware Teams. Da die diesjährige Konferenz im Zeichen von KI-Tools abgehalten wird, dürfen neue KI-Features auch nicht in Teams fehlen. Das Unternehmen kündigt einen Clean-up-Button an. Damit lassen sich Hintergründe von Teilnehmern aufräumen und umdekorieren. (via Mashable(öffnet im neuen Fenster))
Das soll dann hilfreich sein, wenn sich im Hintergrund des Videos etwa ein unaufgeräumtes Regal oder ein unordentlicher Boden befindet. Der KI-gestützte Hintergrund entfernt einige Elemente oder räumt sie so um, dass es in der Wohnung zumindest virtuell ordentlich aussieht. Mit dem Feature sollen unter anderem auch Elemente hinzugefügt werden können. Microsoft gibt als Beispiel virtuelle, an die Wand gehängte Bilder an.
3D-Konferenzräume in Teams
Neben diesem Feature hat Microsoft auch 3D-Avatare und virtuelle Konferenzräume(öffnet im neuen Fenster) als generell verfügbar angekündigt. User konnten die animierten Figuren bereits im neuen Teams als Preview ausprobieren. Dabei erstellen sie eine Figur innerhalb des 3D-Editors mit verschiedenen vorgegebenen Gesichtern, Frisuren und Kleidungsstücken. Anschließend können sie den animierten Avatar anstelle des echten Kamerabilds in Konferenzen einblenden.
Die virtuellen Immersive Spaces sind der zweite Teil davon. Mittels Copilot-Assistenten werden neue virtuelle Konferenzräume erstellt, in denen sich Teilnehmer dann frei bewegen können. Der No-Code-Assistent generiert dabei Möbel, Dekor und Setting anhand von Textprompts – ähnlich wie es etwa bei Bildgeneratoren der Fall ist.
Die Avatare, der Copilot und 3D-Konferenzräume werden als Mesh für Microsoft Teams zusammengefasst. User können das Feature auf der dedizierten Webseite aktuell in der Preview ausprobieren. Es ist zudem nur für Teams-Premium-Kunden verfügbar, kostet also Geld.
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