Komprimierungsmodus: Operas iOS-Browser Coast mit Turbo
Opera hat Coast für iOS und den Opera-Mini-Browser für Apples mobiles Betriebssystem in Version 4 beziehungsweise 9.1.0 veröffentlicht. Nun werden iOS-8-Funktionen wie zum Beispiel Handoff bei Coast unterstützt. So lassen sich die geöffneten Webseiten von Gerät zu Gerät synchron halten. Das klappt nicht nur zwischen iOS-Geräten, sondern auch mit dem Mac. Dort muss Opera dann allerdings als Standardbrowser registriert sein.

Außerdem kann der Nutzer in Coast nun auf den Turbomodus zurückgreifen, der Grafiken von Websites in mehreren Stufen komprimieren kann. Das ist ideal für Nutzer mit geringem Inklusivvolumen oder gar bereits gedrosselter Verbindung. Da Opera die Seiten mit seinen eigenen Servern abruft, aufbereitet und dann erst zum Gerät des Anwenders schickt, ist so eine Technik, die auch schon im Opera Mini enthalten ist, leicht zu realisieren.
Zudem hat Opera eine Erweiterung für iOS8 integriert, mit der sich über den Actionknopf Links aus anderen Anwendungen direkt in Opera öffnen lassen. Damit wird das Problem umgangen, dass der Anwender ohne Jailbreak bei iOS keinen neuen Standardbrowser festlegen kann.
Opera Mini kann außerdem die Zwischenablage auswerten und nach Links durchsuchen, die dann unter der Adresszeile angezeigt werden. Mit einem Klick lassen sie sich öffnen, was zeitsparender ist als der Einfügen-Vorgang unter iOS.
Opera Mini(öffnet im neuen Fenster) und Opera Coast(öffnet im neuen Fenster) stehen im iTunes App Store von Apple zum Download bereit.
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