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Explosionsansicht des One Pro
Explosionsansicht des One Pro (Bild: Corsair)

Komplett-PC Corsair One Pro im Test: Kompakt, kräftig, kühl

Explosionsansicht des One Pro
Explosionsansicht des One Pro (Bild: Corsair)

Ein schnelles Fertigsystem mit Mac-Pro-Optik, doppelter Wasserkühlung und dezenter Beleuchtung: Der Corsair One Pro ist ziemlich einzigartig - und die Idee wurde obendrein gut umgesetzt. Einzig die SSD und noch ein Bauteil enttäuschen.
Ein Test von Marc Sauter

Einen Satz haben wir in den vergangenen Wochen seitens der Kollegen häufig gehört: "Der ist aber schick." Gemeint war damit der One Pro, der erste Komplett-PC des für Speicherlösungen bekannten Herstellers. Das System unterscheidet sich deutlich von den meisten anderen Rechnern, sowohl beim Aussehen als auch bei der Kühlung der Komponenten. Die Idee, ein zylindrisches Gehäuse mit einem Lüfter im Deckel auszustatten, ist zwar nicht neu, wohl aber, zwei Radiatoren für eine doppelte Wasserkühlung zu verbauen.

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Der One Pro misst 380 x 200 x 176 mm und fällt mit einem Volumen von 12 Litern vergleichsweise kompakt aus. Das mattschwarze Aluminiumgehäuse ist sehr gut verarbeitet, alle Kanten sind sauber entgratet und die Spaltmaße gleichmäßig. Vom grundsätzlichen Aufbau her ähnelt der One Pro einem Apple Mac Pro oder einem MSI Vortex. Die beiden Systeme setzen jedoch auf Grafikeinheiten in teils proprietärer Modulbauweise, der Corsair-Rechner hingegen nutzt ein Desktop-Modell. Theoretisch sind alle Komponenten austauschbar, wenngleich mit recht hohem Aufwand.

Weil sich der One Pro an Spieler richtet, gibt es an der Front neben einer USB-3.0-Typ-A-Buchse auch einen HDMI-2.0-Ausgang. Zusammen eignen sich beide Ports dafür, ein VR-Headset wie das Oculus Rift anzuschließen. Auf der Rückseite reicht das Angebot von zweimal USB 3.0 (Typ A) und zweimal USB 3.1 Gen2 (Typ A/C) über Klinkenaudio und Gigabit-Ethernet bis hin zu seriellem PS/2. Die Grafikkarte weist zwei Displayports 1.4 und einen HDMI 2.0 auf, der interne DVI-Anschluss wurde nicht nach außen durchgeschleift.

  • Corsair One Pro (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Front-Anschlüsse eignen sich für VR-Headsets (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Corsair One Pro (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das System weist zwei USB-3.1-Gen2-Ports auf. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der 140-mm-Lüfter kühlt beide Radiatoren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • DVI ist nicht durchgeschliffen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der One Pro nutzt zwei Radiatoren. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Rechte Kammer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mini-ITX-Board samt 7700K (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Linke Kammer (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der VRM-Lüfter der GTX 1080 stört unter Last. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die beiden 240-mm-Radiatoren sind Slim-Modelle. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Corsair One ist PC-Doctor. (Screenshot: Golem.de)
  • Per Corsair Link kann die Beleuchtung justiert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Live Update ist ein nützliches Programm. (Screenshot: Golem.de)
  • Per SSD Toolbox wird das Drive zurückgesetzt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Force LE ist eine eher langsame Sata-SSD. (Screenshot: Golem.de)
  • Corsair liefert populäre Spiele-Clients mit. (Screenshot: Golem.de)
Corsair One Pro (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Nach dem ersten Einschalten des Corsair-Rechners waren wir überrascht, wie leise das System trotz seiner Maße arbeitet. Das gilt allerdings nur, wenn der One Pro links vom Nutzer steht - sobald er sich rechts befindet, wird er hörbar. Ein Blick ins Innere zeigt, dass das nicht hätte sein müssen.

Radiator links, Radiator rechts 

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Subotai 12. Mai 2017

Wieso, die Ähnlichkeiten sind doch offensichtlich. Mein 1998er Corsa B ist auch in...

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