Kompetenzzentrum: BMW will ab Dezember Akkuzellen erforschen

Das BMW Kompetenzzentrum Batteriezelle soll im Dezember 2019 seine Arbeit aufnehmen und die Akkutechnik vorantreiben. Eigene Akkuzellen will BMW aber nicht im industriellen Maßstab bauen, sondern diese von Drittanbietern beziehen.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Akkuzell-Prototypenbau
Akkuzell-Prototypenbau (Bild: BMW)

BWM hat ein neues Kompetenzzentrum in München gegründet, das die Technik der Akkuzellen vorantreiben soll. Dabei soll auch der Produktionsprozesse erprobt werden, obgleich das Unternehmen selbst nicht das Ziel verfolgt, künftig eigene Akkuzellen zu produzieren. "Von der heutigen Technologie des BMW i3 ausgehend verdoppeln wir die Energiedichte unserer Batteriezellen bis 2030 und damit auch die Reichweite für unsere Kunden", sagte Oliver Zipse, Vorsitzender des BMW-Vorstands in einer Pressemitteilung.

Das Kompetenzzentrum soll die Wertschöpfungskette der Akkuzelltechnologie abbilden, von der Forschung und Entwicklung über die Zusammensetzung und das Design der Zelle bis hin zur Produzierbarkeit in Großserie. Dabei will BMW auch mit seinen Lieferanten kooperieren. Derzeit bezieht BMW Zellen von Samsung und CATL.

Das Kompetenzzentrum kostet 200 Millionen Euro. BMW beschäftigt dort 200 Mitarbeiter.

Das Unternehmen will in Europa 2021 bereits ein Viertel aller Fahrzeuge mit Elektroantrieb verkaufen. 2025 soll der Anteil bereits ein Drittel und 2030 die Hälfte aller in Europa verkauften Fahrzeuge ausmachen. Dazu müssen noch erheblich mehr Modelle entwickelt werden. Ab 2023 sollen den Planungen zufolge 25 elektrifizierte Automobile angeboten werden. Dazu zählt der Hersteller nicht nur reine Elektroautos, sondern auch Plug-in-Hybride. BMW konkretisierte mittlerweile, dass mehr als die Hälfte der 25 Modelle vollelektrisch sein werden.

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