Kompatible Intel-CPUs: Microsoft macht Windows-11-CPU-Liste unübersichtlicher

Microsoft hat die Liste der von Windows 11 unterstützten Prozessoren aktualisiert. Es wurden keine neuen CPUs in die Liste aufgenommen, obwohl das stellenweise den Anschein hat. Microsoft hat das Layout der Liste komplett überarbeitet. Statt alle Prozessoren mit Namen und Modellnummer untereinander zu schreiben, wurden nur noch die Prozessorgenerationen aufgelistet.
Ein Klick auf die verlinkte Serie leitet anschließend auf Intels Produktdatenbank weiter. Dort müssen User ihren Prozessor finden und schauen, ob er mit Windows 11 kompatibel ist. Die Änderungen wurden bisher nur für die Liste der kompatiblen Intel-CPUs(öffnet im neuen Fenster) vorgenommen.
Die Listen von AMD(öffnet im neuen Fenster) und ARM(öffnet im neuen Fenster) bleiben aktuell unverändert. Auf den ersten Blick scheint die kürzere Liste verglichen mit dem vorherigen Design übersichtlicher zu sein.
Liste mit Fehlern
Auf den zweiten Blick birgt das Redesign einige Probleme. Kunden können nicht mehr direkt über die Schlagwortsuche (Strg + F) nach ihrem Prozessormodell auf der Supportseite suchen. Stattdessen müssen sie wissen, zu welcher Generation ihr Prozessor gehört und mit weiteren Klicks auf einer externen Webseite nach dem Modell suchen. Hinzu kommt, dass der Intel Core i7-7820HQ als einziger von Windows 11 unterstützter Kaby-Lake-Chip nicht mehr auf der Liste steht.
Außerdem werden durch die Änderung einige Prozessoren mit auf die Kompatibilitätsliste gesetzt, die in der Praxis nicht mit Windows 11 ohne Umwege funktionieren. Die Intel-Celeron-3000-Serie wird als kompatible Serie gelistet, obwohl nur eines der zehn Modelle, der Celeron 3867U von 2019, von Windows akzeptiert wird. Ältere Varianten fallen weg, etwa der Celeron 3755U von 2015.



