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Kompaktes Elektro-SUV: Skoda Epiq soll preislich mit dem Kamiq mithalten

Skoda will 2026 sein bislang günstigstes E-Auto auf den Markt bringen. Der Epiq soll preislich mit dem Kamiq mithalten und bis zu 430 km Reichweite bieten.
/ Michael Linden
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Skoda Epiq (Bild: Skoda)
Skoda Epiq Bild: Skoda

Skoda hat für die erste Jahreshälfte 2026 den Marktstart des Epiq(öffnet im neuen Fenster) angekündigt. Das kompakte Elektro-SUV soll als Einstiegsmodell in die E-Mobilität dienen und preislich mit einem konventionell angetriebenen Kamiq vergleichbar sein.

Der Epiq basiert auf der neuen MEB+-Plattform mit Frontantrieb und misst 4.171 Millimeter in der Länge, 1.798 Millimeter in der Breite und 1.620 Millimeter in der Höhe. Der Radstand beträgt 2.601 Millimeter. Das Kofferraumvolumen liegt bei 475 Litern und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf 1.344 Liter erweitern. Der Luftwiderstandsbeiwert beträgt 0,275.

Drei Motorvarianten mit LFP- und NMC-Batterien

Skoda bietet den Epiq in drei Leistungsstufen an. Die Versionen Epiq 35 und Epiq 40 leisten 85 kW beziehungsweise 99 kW und nutzen eine 38,5-kWh-LFP-Batterie. Das Topmodell Epiq 55 bringt 155 kW und verfügt über eine 55-kWh-NMC-Batterie. Die Reichweite liegt bei den kleineren Versionen bei 315 Kilometern, während die stärkste Variante bis zu 430 Kilometer schaffen soll.

Beim Schnellladen erreicht der Epiq 55 eine Ladeleistung von bis zu 133 kW Gleichstrom und lädt von 10 auf 80 Prozent in 23 Minuten. Die beiden anderen Varianten laden mit maximal 50 kW beziehungsweise 90 kW. Alle Modelle unterstützen 11 kW Wechselstrom-Laden. Die Ladegeschwindigkeit am Gleichstrom-Lader wurde noch nicht angekündigt.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h (Epiq 35/40) und 160 km/h (Epiq 55). Der Energieverbrauch beträgt nach WLTP zwischen 13,0 und 13,1 kWh pro 100 Kilometer. Das Leergewicht inklusive Fahrer liegt bei den LFP-Versionen bei 1.542 Kilogramm, die NMC-Variante wiegt 1.544 Kilogramm.

Neue Lichtsignatur und minimalistischer Innenraum

Serienmäßig verfügt das Fahrzeug über LED-Scheinwerfer mit einer T-förmigen Lichtsignatur. Optional ist eine Matrix-LED-Variante mit 12 Segmenten erhältlich, die vier verschiedene Modi für unterschiedliche Fahrsituationen bietet.

Im Innenraum setzt Skoda auf ein minimalistisches Konzept mit einem 5,3-Zoll-Display für die Fahrdaten und eiŠnem serienmäßigen 13-Zoll-Zentraldisplay.

Assistenzsysteme und Sicherheit

Der Epiq kann mit dem Fahrerassistenzsystem Travel Assist 3.0 ausgestattet werden, das einen erweiterten adaptiven Spurhalteassistenten für den gesamten Geschwindigkeitsbereich umfasst. Das System kann auf Ampeln, Verkehrszeichen und Stoppschilder mit automatischem Anhalten reagieren.

Der neue Kreuzungsassistent 2.0 nutzt Radarsensoren in den Ecken der Frontschürze, um vor herannahenden Fahrzeugen oder Radfahrern zu warnen. Das Fahrzeug kann mit bis zu sieben Airbags ausgestattet werden, darunter einem zentralen Airbag zwischen den Vordersitzen.

Teil der VW-Elektrostrategie

Der Epiq wird zusammen mit dem Cupra Raval, dem ID.Polo und dem ID.Cross entwickelt. Das Fahrzeug ergänzt die bestehende Elektro-Palette von Skoda mit dem Elroq und der Enyaq-Familie. Skoda verfolgt die Strategie, das vollelektrische Portfolio 2026 zu verdoppeln. Einen konkreten Preis und ein Erscheinungsdatum nannte der Hersteller bislang nicht.


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