Kompakt-SUV: VW ID.Cross startet bei 28.000 Euro
Der Autohersteller Volkswagen hat weitere Details zum geplanten ID.Cross bekanntgegeben. Der Einstiegspreis liege bei 28.000 Euro, teilte das Unternehmen am 16. März 2026 mit(öffnet im neuen Fenster) . Zudem zeigte VW erste Fotos des vollelektrischen Kompakt-SUV mit Tarnfolierung. Marktstart ist demnach im Herbst 2026.
Der Mitteilung zufolge wird der ID.Cross ebenso wie der Kleinwagen ID.Polo mit drei Motorleistungen und zwei Batteriegrößen angeboten. Der Frontmotor verfügt demnach über 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) oder 155 kW (211 PS). Darüber hinaus gibt es zwei Batteriegrößen: einen LFP-Akku mit nutzbaren 37 Kilowattstunden (kWh) und eine NMC-Variante mit nutzbaren 52 kWh.
Allerdings lädt der ID.Cross langsamer als der ID.Polo. Der kleine Akku schafft bis zu 90 kW, bei der größeren Batterie sind es bis zu 105 kW.
Großer Kofferraum und kleiner Frunk
VW hatte auf der IAA 2025 in München eine seriennahe Studie des ID.Cross vorgestellt . Ebenso wie die geplanten ID.Polo und ID.Polo GTI basiert der ID.Cross auf dem weiterentwickelten Modularen E-Antriebsbaukasten MEB+. Die Reichweite der Konzeptstudie wurde mit bis zu 420 km angegeben.
Der ID.Cross ist 4,15 m lang, 1,8 m breit und 1,58 Meter hoch. Der Radstand ist 2,6 m lang. Das Kofferraumvolumen beträgt 475 Liter und damit 20 Liter mehr als bei den Verbrennern. Zusätzlich gibt es 22 Liter Stauraum unter der Fronthaube. Das dürfte für ein Ladekabel ausreichen. Der ID.Cross ist auch mit Anhängerkupplung lieferbar. Die Stützlast beträgt laut VW 75 kg und dürfte damit für zwei E-Bikes reichen. Bis zu 1.200 kg können gebremst gezogen werden.
Nachtrag vom 16. März 2026, 18:18 Uhr
VW-Sprecher Martin Hube bestätigte auf Anfrage von Golem, dass die maximale Ladeleistung von 105 kW künftig auch beim ID.Polo und anderen Modellen der MEB+-Plattform zu erwarten sei. Der Wert von 130 kW sei mit frühen Vorserienfahrzeugen ermittelt worden. "Inzwischen sind die Fahr-, aber auch Ladeversuche weiter fortgeschritten. Wir konnten diverse unterschiedliche Ladekurven testen und die jeweiligen Ladezeiten von zehn bis achtzig Prozent ermitteln" , erläuterte Hube.
Der Fokus habe auf einer möglichst geringen Ladezeit und auf einer möglichst flachen Ladekurve gelegen, die auch bei mittlerem und hohem Ladezustand (State of Charge, SoC) "noch einen ordentlichen Ladewert ermöglicht" . Eine hohe Peak-Ladeleistung bringe in der täglichen Nutzung hingegen keinen Vorteil. "Dies bedeutet aber auch, dass an einem Schnelllader auch mal ein Wert von 117 kW sichtbar sein wird. Es wird aber auch ein Wert von 100 kW Ladeleistung sichtbar sein können bei einem SoC-Wert von 70 Prozent" , sagte Hube.
Eine Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent der nutzbaren Akkukapazität dauert laut VW 24 Minuten.
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