Kommunikation: USA fordern Ende von Internet-Blockade in Myanmar

Zwei Bundesstaaten in Myanmar sind seit mehr als einer Woche offline, nun machen die USA Druck: Das Außenministerium will, dass die Bürger sofort wieder Zugang zum Netz erhalten.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Internetnutzer in Myanmar
Internetnutzer in Myanmar (Bild: Sai Aung Main/AFP/Getty Images)

Die USA fordern ein sofortiges Ende der Internetblockade, die von der Regierung in Myanmar verfügt worden ist. Das US-Außenministerium teilte am 29. Juni 2019 mit, man sei zutiefst besorgt darüber, dass es in Gebieten in den Bundesstaaten Rakhine und Chin weiterhin keinen Zugang zum Netz gebe. Die Internetdienste sollten unverzüglich wieder hergestellt werden. Telekommunikationsunternehmen hatten den Zugang zum Internet am 21. Juni 2019 auf Anweisung des Kommunikationsministeriums unterbunden. Betroffen sind rund eine Million Menschen.

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In der Region bekämpfen sich seit vielen Jahren islamische Rebellen und das Militär. Mehr als 750.000 Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya sind seit 2017 aus Furcht vor brutaler Gewalt durch die Armee bereits ins Nachbarland Bangladesch geflohen. Die Vereinten Nationen sprechen von Völkermord. In Myanmar (ehemals: Birma) ist die große Mehrheit der Bevölkerung buddhistischen Glaubens.

Das Kommunikationsministerium hatte offengelassen, wie lange die Blockade dauern soll. Ein Sprecher sagte, das Internet werde wieder zugänglich sein, "wenn Friede und Ordnung in der Region wieder hergestellt sind". Das Telefonieren und das Versenden von Sprachnachrichten sind weiterhin möglich.

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michael_ 01. Jul 2019

Ohne Kommunikation via Internet, müssen die neuen Agenten ja irgendwie neue Befehle...

User_x 30. Jun 2019

Stimmt, Amerikanische Politik ist für die Toilette und für nichts auf der Welt zu...

User_x 30. Jun 2019

Weltall-Internet oder halt Peer2Peer. Dezentral wurde halt wegen CopyRight verworfen.

HeroFeat 30. Jun 2019

Anrufbeantworter ;)



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