Kommt jetzt das Mattelverse?: Spielzeughersteller entwickelt 45 Filme
Bei Mattel Studios, der Filmsparte des Spielzeugherstellers Mattel, setzt man große Hoffnungen auf Barbie. Denn wie nun bekannt wurde, befindet man sich in der Entwicklung von 45 Filmen, die auf dem Spielzeug des Herstellers basieren, darunter: Barney, Hot Wheels (J.J. Abrams produziert), Polly Pocket, He-Man and the Masters of the Universe, American Girl, Big Jim ( Dan Mazer produziert(öffnet im neuen Fenster) ) , Chatty Cathy and Betsy Wetsy, Magic 8 Ball, Matchbox, Rock 'em Sock 'em Robots, Thomas & Friends, Uno, View-Master und Wishbone.
Der New Yorker(öffnet im neuen Fenster) berichtet, dass die Filmstrategie von Mattel so aussieht, dass man mit verschiedenen Studios an der filmischen Umsetzung vieler Spielzeuge arbeite. Ob das ein echtes "shared universe" wird, bleibt abzuwarten. Da Mattel Studios aber alle Filme produziert, sind zumindest Querverweise möglich.
Die Strategie soll vorsehen, dass bei einigen dieser Verfilmungen wie beim Barbie-Film eine gewisse Selbstironie gegeben sein wird. Man versucht also offenbar gar nicht erst, aus jedem Spielzeug einen ernsthaften Film zu machen. Beispielsweise soll beim kommenden Major-Matt-Mason(öffnet im neuen Fenster) -Film Hauptdarsteller Tom Hanks von der Spielzeugfigur inspiriert sein.
Barney wiederum soll laut Mattel-Films-Manager Kevin McKeon eher etwas erwachsener sein – in Richtung eines Films des Studios A24. Die Hauptrolle wird Daniel Kaluuya (Nope) spielen. "Wir fokussieren uns auf die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die Mittdreißiger, die mit Barney aufgewachsen sind, haben – inklusive eines gewissen Maßes an Desillusionierung in der Generation der Millennials" , sagte McKeon.
Das ist zumindest ein spannenderer Ansatz, als reine Kinderfilme zu produzieren. Und doch muss man sich fragen: Bieten sich wirklich alle 45 Spielzeuge an, filmisch umgesetzt zu werden?